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Erdnüsse - Legales Doping

Dienstag, 28. Oktober 2008 | Autor: plasmajobber

erdnuesse01hg-hufi.jpgAlso, ich habe die Erdnüsse nicht versehentlich in die Gemüseabteilung zugeordnet. Laut Wikipedia gehören sie zu den Hülsenfrüchten, genauso wie z.B. Erdbeeren kein Obst sind, sondern eigentlich Nüsse und Pilze kein Gemüse, sondern eine ganz eigene Familie darstellen. Was schon ziemlich verwirrend ist, aber trotzdem nicht weiter stört, denn entscheidend ist ja, wie die Dinger schmecken und glücklich machen und nicht, wo sie herkommen oder wie sie heißen. Jedenfalls für mich !
erdnuesse02hg-hufi.jpgUnd wenn man sich dann noch ein gratis Bild davon machen kann: Was will man mehr ?

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Butternut trifft Wok…

Mittwoch, 17. September 2008 | Autor: plasmajobber

butternut01frei-hufi.jpg… die “Butternuss” ist ein (Tadaaahh) Kürbis !? Sieht einer Birne ähnlich, hat ziemlich viel Fruchtfleisch, aber wenig Kerne, ist intensiv orange und ziemlich lange haltbar, man kann ihn getrost ein ganzes Jahr liegen lassen. Dann ist er allerdings etwas faserig. Vor allem frisch schmeckt er lecker, sowohl als Rohkost, wie auch als Suppe oder Wok-Gericht, oder vegetarisches Schnitzel, oder sogar als Dessert:

butternut01hg-hufi.jpg

Reichlich braunen Rohrzucker auf die Schnittfläche des halbierten Kürbisses streuen und bei 150 Grad im Backofen eine Stunde backen, dann einfach aus der Schale löffeln. Ich habe mich für die Wok-Variante entschieden, nicht, um ihn asiatisch zu verbrämen, nein, mehr wegen der Garmethode.

butternut02hg-hufi.jpg

So konnte ich alles kleinschneiden und zusammen in einen Topf schmeißen. Nämlich: 1 Butternut, 300 Gramm gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, zwei Zucchini, 5 Tomaten, 1 grüne Paprikaschote und zwei große Knoblauchzehen. Dazu diverse Kräuter und Gewürze (Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Piment, Currypulver, Chili, Zitronenpfeffer, Salz), einen Schuß Küchenwein und etwas Hühnerbrühe.

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Hackfleisch kräftig anbraten, feinst gewürfelte Paprika, Zwiebel und Knofi dazu, dann nach und nach die einzelnen Gemüse nach Härtegrad dazugeben, mit wenig Wein und Brühe ablöschen und alles jeweils so garen, daß am Ende das Gemüse noch einen Biß hat. Erst jetzt die Kräuter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer keinen Kürbis mag, es geht sicher auch ohne, aber, da der Butternut keinen starken Kürbisgeschmack hat, sondern eher “möhrig-nussig” schmeckt, lohnt sich ein Versuch allemal. Und schon hat sich der Speiseplan um ein Rezept erweitert.

Guten Appetit und Bilder für alle !

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Maronen - Verabredung im Wald

Dienstag, 2. September 2008 | Autor: plasmajobber

maronen-waldpilze01hg-hufi.jpgHeute war ich verabredet. Im Wald. Und er war tatsächlich da. Erst versteckte er sich und ich mußte meine dezentrierten, screenverseuchten Sehorgane erstmal auf scharf stellen, aber dann entdeckte ich ihn. Am sonnigen Waldrand, auf Lichtungen, zwischen Birken und Kiefern und den Sonnenflecken, im Gras und im Moos. Den Maronenröhrling, oder auch Braunkappe genannt, hier, in Preußen, landläufig als Marone bezeichnet, was nichts mit der Eßkastanie zu tun hat, denn es handelt sich um einen Pilz. Genauer, um einen leckeren Speisepilz. Zu erkennen an seiner braunen Kappe und der gelb-blauen, schwammartigen Unterseite. Untrüglich der Anschnitt, er wird nach kurzer Zeit dunkelblau. Beliebt bei Schnecken und Würmern aller Art. Wenn er derart besiedelt ist, sollte man ihn den Waldmietern überlassen. Aber die kleinen, knackigen, die kurz nach Gewittern und leichten Regen, an warmen Herbsttagen durch den Boden “schießen”, die sind durchaus eine Auseinandersetzung mit der Natur wert. Gewußt wo und wann und schon gehört man zu den Beutesiegern. Geheimtip: Meine Großmutter gab immer eine Prise gemahlenen Kümmel in die schäumende Butter, bevor die Pilze darin gebraten wurden. Das hebt den Pilzgeschmack. Zum Schluß noch etwas Salz, Zitronenpfeffer und grob gehackte, glatte Petersilie und dazu eine deftige Butterstulle. Dazu trinke ich sogar Bier, was ich sonst selten mache. Aber hier paßts mir ! Wohlsein.

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Eiszeit

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: plasmajobber

eisbecher01_hufi.jpgVielleicht einer der letzten wirklich warmen Tage in diesem Spätsommer. Einladung zum Eisbecher. Angenommen ! Obwohl nicht unbedingt höhere Temperaturen vonnöten sind, Eis geht einfach immer. Hier, ganz ohne Schnickschnack und fast klassisch, mit Haselnuß, Vanille, Schoko und einer Kugel Zitronensorbet. Die Beine ausstrecken und in Ruhe die leckeren Süßigkeiten löffeln. Die Beschaulichkeit nicht trüben lassen von ein paar zuckergeilen Wespen, die sowieso schon ziemlich müde scheinen, was ihre Angriffslust angeht. Husch, in die Wabe ! Die Sonne streichelt nochmal warm die halbkahle Stirn und weißt du was ? Ich bleibe jetzt hier sitzen und esse noch so einen Becher. Warte mal, diesmal lieber mit Heidelbeeren und Nuß-Nougat. Äähhh, Frau Oberin ?

Thema: Süssigkeiten | Beitrag kommentieren

Verführung in Rot

Freitag, 27. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

ErdbeerenNich’ schon wieder Erdbeeren … Doch ! Es ist wie mit dem Spargel, ich kann einfach nicht aufhören. Allerdings beschränkt sich diese Sucht auf die entsprechende Wachstumszeit der süßen Verführerinnen in meiner Region. Weihnachten braucht mir auch keiner mehr damit kommen. Aber jetzt, gepflückt im Tau des jungen Tages, geküßt von den ersten Strahlen der Morgensonne und im Depot die ganze Süße der vergangenen Sonnenküsse … Okay, ich schweife ab, was ich damit sagen wollte, ich werde ihnen bis zur letzten nachstellen und sie vernaschen ! Am liebsten mit Rohrzucker, etwas Zitronenabrieb oder auch Minze, ein wenig Magerquark und einem Tröpfchen Orangenlikör vermengt. Aber auch pur, wenn die Lust am größten ist.

Thema: Obst | 2 Kommentare

Nudeln machen glücklich …

Samstag, 7. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

Nudelsalat… wie Schokolade. Sagen jedenfalls die Ernährungswissenschaftler. Mich machten sie heute glücklich, weil ich in ihnen, bei 30 Grad im Schatten, die einzige Alternative sah, dem Körper etwas Essbares zuzuführen. Mit einem leichten Dressing aus Weißweinessig und Rapsöl, vereinten sich regionale Tomaten, Frühlingszwiebeln, Spreewälder Meerrettich und Gewürzgurken, etwas Estragon und Schnittlauch, Knoblauch und eine Prise gemahlener Chili, sowie Meersalz und Zitronenpfeffer und ein paar Spritzer thailändische Fischsoße, zusammen mit Hartweizen-Spirellis und einer kleinen Geflügel-Fleischwurst, zu einem appetitlich, leichten Salat. Dazu passend, auf gut 8 Grad gekühlt, ein Glas halbtrockener Silvaner aus der Pfalz. Danach ein Mittagsschläfchen auf dem Sofa und schon empfinde ich das Wetter als halb so belastend …

Thema: Allgemein, Hauptgerichte, salate | Ein Kommentar

Spargelzeit = Schlemmerzeit

Samstag, 31. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

spargelkotelett01frei-hufi.jpgJa klar, was sonst ? Dafür verzichte ich gerne mal auf Süßigkeiten oder ähnliche Verführungen und leiste mir mal diesen Genuß. Langweilig, werden einige sagen, aber es ist Saison und ich liebe Spargel. Vor allem naturell, also nicht mit fetten Soßen oder mit Käse überbacken, nein, schlicht und einfach: Spargel mit Nußbutter und Kerbel, dazu ein gebratenes Schweinekotelett, oder vielleicht etwas Kochschinken oder Lamm. Eine Scheibe selber gebackenes Brot dazu, um die Butter aufzutunken und ein gut gekühltes Glas Weißwein oder Rosé, wenn sie denn halbtrocken daherkommen. Meine Großmutter sagte immer, Spargel und Kerbel sind so gut wie verheiratet, genauso übrigens, wie gedünstete Möhren und Liebstöckel. Ich könnte schon wieder …

Thema: Fleisch, Gemüse, Hauptgerichte | Beitrag kommentieren

Chinakohlsalat

Freitag, 30. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

ChinakohlsalatWenn man einen Kohl hat, muß man ihn auch fressen. Das könnte ein Spruch von Schröder sein, ist aber eine frei erfundene Bauernregel aus dem Mittelalter. Drängt sich die Frage nach dem Unterschied auf …
Also, ich hatte einen Chinakohl und habe ihn, in Anlehnung an meinen Gimchi-Beitrag, zu einem Salat verarbeitet. Natürlich konnte ich ihn in der Kürze der Zeit nicht fermentieren, aber wenn man die groben Stücke ausschneidet und dezent einsalzt, dazu die entsprechenden Gewürze (Zitronenpfeffer, Meerrettich, Koriander etc.) ordentlich untermengt, hat man nach ca. 2 Stunden zumindest ein annähernd geschmackliches Erinnerungs-Erlebnis. Die restlichen feinen Teile der Blätter werden kleingeschnitten untergemengt und frische Kräuter dazugegeben. Abgeschmeckt wird mit Zitronensaft, Chili und Austernsoße. Guten Appetit ! … schade, schon alle …

Thema: Gemüse, salate | Beitrag kommentieren

Chinakohl für Gimchi

Donnerstag, 29. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

chinakohl01frei-hufi.jpgJa richtig, es schreibt sich mit “G”, jedenfalls in Korea. Wir Deutsche werden, wegen unserer Vorliebe für Sauerkraut, gemeinhin oft als “Krautfresser” bezeichnet, dabei essen die Koreaner ein vielfaches mehr an Kohl und zwar zu eigentlich jeder Mahlzeit.

Eingesalzen und mit Frühlingszwiebeln, Rettich, Ingwer, rotem scharfem Paprika sowie Knoblauch und verschiedenen Meeresfrüchten – unter Zugabe von Chillipulver und einer Fischsoße, in riesigen Holzbottichen eingelegt, manchmal auch nur in einer Plastiktüte, wird alles eine bestimmte Zeit fermentiert, ähnlich unserem Sauerkraut.

Was dann dabei herauskommt, trifft rein optisch kaum den europäischen Geschmack, aber wenn es dann über die Zunge geht, dann kommt das große Staunen und man will unbedingt mehr davon …

Thema: Gemüse | Beitrag kommentieren

Einfach zum Heulen …

Donnerstag, 22. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

zwiebel02frei-hufi.jpgKeine Gemüse-Beilage zur Hühnerkeule im Haus ? Ziemlich in Vergessenheit geraten, aber Zwiebel geht immer. Eine große Gemüsezwiebel in der Brühe mitgegart, dann mit einem Teelöffel ausgehöhlt und mit Bulgur oder Couscous gefüllt, einfach lecker. Hier das Bild der Zwiebel vor dem Heulen, nicht etwa wegen der Schälerei, nein, wegen dem Freistellen desselben. Probiert habe ich es in Fireworks, allerdings in so vielen Schritten vor und zurück, daß ich nicht mal mehr sagen kann, wie das letztendlich zum Ergebnis führte. Aber immerhin ist es ein passables solches.

Das ist und bleibt übrigens eine Zwiebel für alle !

Thema: Gemüse | Beitrag kommentieren