Home

Autorenarchiv

Schnitzel profan …

Freitag, 8. Januar 2010 | Autor: plasmajobber

schnitzelprofan01frei-hufiWas ist es, daß uns aus Höhen höchsten Genusses in Schnellfutter-Tiefen stürzt ? Na klar, der Alltag. Aber wer sagt, daß Alltag nicht schmeckt ? Interessanterweise habe ich ausgerechnet mit Kantinen- oder Ausflugsgaststättenessen mehr als positive Erfahrungen gemacht und ich esse heute noch am liebsten die Kantenstücken vom Rinderbraten, wenn ich Gelegenheit habe, in einer Firmenkantine zu Mittag zu essen. Oder, wie hier abgebildet, ein frisch zubereitetes Schweineschnitzel mit Mischgemüse und Pommes im Restaurant des Tierparkes Berlin Alt-Friedrichsfelde. Habe mir für Euch ein Bild gemacht; viel Spaß damit !

Thema: Allgemein, Fleisch, Hauptgerichte | Ein Kommentar

Weihnachtsmenü – Gehts uns gut …

Samstag, 26. Dezember 2009 | Autor: plasmajobber

weihn-rosinenbrot01hg-hufi

… Zum Weihnachtsfest backe ich immer Rosinenbrote. Eigentlich ist es ein Stollen, aber wie ihr seht, ist er ohne Puderzucker. Den mögen wir nicht. Jedes unserer Kinder bekommt so ein Brot und wir verputzen auch eins zum Frühstück an den Feiertagen.

Am 24.12. gibt es jedes Jahr etwas Neues, meist Experimentelles vor der Bescherung. Mal ist es Hummer, mal sind es Wachteln, oder irgendetwas Leckeres nach gerade anstehendem Appetit.

weihn-kartgurksalat01hg-hufi

In diesem Jahr waren es bajowarische Haxn

weihn-haxen01hg-hufi

und dazu gab es, frisch zubereitet,

weihn-haxensalat01hg-hufi

einen Kartoffel-Gurken-Salat.

Am 25.12. gibt es dann ein Menü für die ganze Familie, meist 3 – 4 Gänge für 5 – 9 Personen.

weihn-salsa01hg-hufi

In diesem Jahr begannen wir karibisch, mit Ceviche-Garnelen auf einer Mango-Papaya-Salsa und dazu gab es Maistortillas mit Kräuterschmand und Lachskaviar. Getrunken haben wir einen leichten, chilenischen Rosé.

Als kleinen Zwischengang, sozusagen als fruchtige Brücke zur Hauptspeise, gab es ein Tomatensorbet mit Basilikum.

weihn-ossobuco01hg-hufi

Das gab mir Zeit, um das Osso Buco anzurichten. Die Kalbsbeinscheiben gingen auf einem Kohlrabi-Gemüse mit Minze-Erbsen-Püree, Cocktail-Tomaten und Ofen-Rosmarin-Kartoffeln. Passend schien uns hierzu ein blumiger Beaujolais-Primeur.

Zu guter Letzt natürlich ein Dessert:

weihn-feigen01hg-hufi

Gebackene frische Feigen mit Honig und Mandeln auf karamellisierten Cranberries, mit Walnußeis und Zimtsahne. Dazu gab es frische Butter-Spekulatius.

Spätestens hier gab es die ersten weißen Fahnen und Proteste. Aber wir geben nicht auf. Ostern steht vor der Tür und Weihnachten ist auch wieder nicht weit.

Ich hoffe auf vermehrten Speichelfluß und viel Spaß mit den Bildern. Auf ein gesundes 2010 !

Thema: Allgemein | Ein Kommentar

Osso Buco – Kalbshaxe in Scheiben

Mittwoch, 4. November 2009 | Autor: plasmajobber

Osso Buco                               Bella Italia. Ich war noch niemals im Land der Ragazzi und seitdem ich Irland kenne, ist der Drang, es den Zugvögeln gleichzutun, erloschen. Aber was interessant bleibt, sind Geschichten über Federico Secundo und natürlich die italienische Küche und der Wein ! Eines meiner Lieblingsessen ist Osso Buco, eine in Querscheiben geschnittene Kalbshaxe auf einem Bett mediterraner Gemüse. Nicht immer zu haben und auch der Preis gebietet Zurückhaltung, aber zu Feiertagen, oder um den Jieper zu befriedigen, der mich zwei- bis dreimal im Jahr anfällt, ist Osso Buco eine genußvolle Alternative zu fetter Weihnachtsgans oder ähnlichem Hüftgold. Zart wie Butter zergeht es auf der Zunge und ergänzen kann man diesen Genuß ganz nach Gusto, mit einem leichten Roten oder einem Weißwein, der durchaus auch aus deutschen Landen sein darf. Ich bevorzuge einen frischen Rosé, aber das kann ja jeder halten, wie er will. Darum ein “Salute” auf dieses Osso Buco und das Bild für alle !

Thema: Allgemein, Fleisch | 2 Kommentare

Apfelhefekuchen mit unvermeidlichem Gast

Montag, 14. September 2009 | Autor: plasmajobber

apfelhefekuchenwespe01hg-hufiIch war sowieso bereit zu teilen. Schon bei den Vorbereitungen bot sie mir ihre Hilfe an. Sie verkostete die Äpfel und den Teig, war zufrieden mit der Qualität der Vanille und des Zuckers und hätte sogar den Wachschutz in der Röhre übernommen. Ich konnte sie aber mit zwischenzeitlich hergestelltem Apfelmus überzeugen, daß es dafür keine Notwendigkeit gäbe. Als der fertige Hefekuchen mit Äpfeln dann aus dem Rohr kam, war sie zuerst etwas pikiert, weil es ihr an den Füßen zu warm wurde. Aber schon nach 10 Minuten war sie hingebungsvoll mit der Abschlußprüfung beschäftigt. Ich sehe, daß es ihr schmeckt und werde gleich selber mal probieren. Schön, wenn der Gast so zulangt. Am Wochenende werde ich sie zu einem Pflaumenhefekuchen einladen. Vielleicht bringt sie noch einen Gast mehr mit. Das Bild vom Apfelhefekuchen ist übrigens für Jeden, der es mag. Einfach so.

Thema: Allgemein, Backwaren, Kuchen und Kram, Süssigkeiten | Beitrag kommentieren

Baked Beans mit “ohne Toast”

Freitag, 12. Juni 2009 | Autor: plasmajobber

Baked BeansSo, oder so ähnlich sieht ein Gericht aus, welches auf manchem englischen Frühstückstisch die morgendliche Hauptrolle spielt. Ganz ehrlich, das zählt nicht zu meinen Muntermachern, aber mit den Bohnen aus der Dose, bei LIDL war englische Woche, und einem Feinfrost-Mischgemüse, läßt sich auf die Schnelle ein herzhaftes Mittagessen zaubern. Eine in Scheiben geschnittene Knacker und etwas Schinkenspeck, dazu je eine gewürfelte Zwiebel und eine große Knoblauchzehe geben die Basis. Das Gemüse dazugeben, garen, bis es noch etwas bißfest ist, mit einem kräftigen Schluck Weißweinessig ablöschen, die Bohnen mit der Tomatensoße dazugeben und mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Baked Beans 02Alles ca. 10 Minuten köcheln und zum Schluß noch etwas Salbei, Schnittlauch und Zitronenzesten unterheben und schon kann gegessen werden. Den Toast, welchen sich die Engländer unter die Bohnen drapieren (???), habe ich aus der Hand dazu gegessen.
Ich gebe zu, das es sich hier nicht um große Sterneküche handelt, aber der Alltag gebietet doch öfter als einem lieb ist: Schnell kochen, schnell satt machen. Zumindest habe ich mir 20 Minuten Zeit genommen und bin nicht zu Mäg Bommelds gegangen …

Thema: Allgemein, Hauptgerichte | 2 Kommentare

Kranzbrot nach Gusto

Donnerstag, 23. April 2009 | Autor: plasmajobber

Kranzbrot oder rundes Pain d'Epi

Brot backe ich andauernd, also mindestens zweimal in der Woche. Da weiß ich, was ich habe. So läßt sich auch wunderbar der ewige “Jieper” befriedigen, weil ich konkret die Geschmacksrichtung einbringen kann, von der mein Gaumen gerade träumt. In dem Fall handelt es sich um eine Abwandlung eines Kranzbrotes auf der Basis Weizensauerteig mit Weizengrieß, Weizenmehl und Schweineschmalz. Zu den üblichen Zutaten, wie Wasser, Salz, Backmalz und Hefe, gesellten sich Trockenkräuter aller Art, auch Majoran und gemahlener Kümmel. Abgerundet wurde alles mit fein gewiegten Zwiebelchen und einer Spur Knoblauch. Gerührt hat den Teig der Brotbackautomat, dann ging er noch ein Stündchen. Der Backofen wurde auf 240 Grad C vorgeheizt, auf den Ofenboden eine Schüssel mit heißem Wasser gestellt (der Dampf fördert die Krustenbildung) und das Brot 25 Minuten gebacken. Vorsicht beim Öffnen der Ofentür, der Dampf ist heiß, heiß, heiß … . Brot raus, schnell mit heißem Wasser abpinseln, das gibt einen schönen Glanz und mit einiger Zurückhaltung schafft man es noch, ein Foto zu machen. Gegessen wird es aus der Hand z.B. zum patagonischen Kaninchentopf, es läßt sich so herrlich in die Soße tunken. Guten Hunger und viel Spaß mit dem Bild !

Schade, ich krieg den Duft nicht hochgeladen …

Thema: Allgemein, Backwaren, Snacks_frei, Vorspeisen | 2 Kommentare

Antipasti Coppa & Carpaccio

Dienstag, 14. April 2009 | Autor: plasmajobber

coppacarpaccio01-hg-hufi.jpg

Meine Vorspeisen-Wahl zum Ostermenü. Leicht, lecker und ohne großen Aufwand schnell zubereitet. Coppa = luftgetrockneter Schweinenacken, gewürzt mit Zitronenpfeffer und Carpaccio = hauchdünne Tranchen vom Rinderfilet mit Parmesan, Zitrone und Olivenöl. Dazu in Trüffelöl geröstete Scheiben von selbstgebackenem Zwiebel- und Kräuter-Sauerteigbrot. Ein extra gereichter kleiner Tomaten-Kresse-Postelein (Portulak oder Tellerkraut) -Salat ergänzte die Kleinigkeit, die im übrigen fast teurer kam, als mein Hauptgang: Pochiertes Bürgermeisterstück auf Spinat-Tagliatelle mit Paprika und Zuckerschoten. Das Ostermenü ist leider schon aufgegessen, aber von dem Bild könnt Ihr Euch noch nehmen. Wohl bekommts !

Thema: Allgemein, Fleisch, Vorspeisen | 3 Kommentare

Fisch-Kutscher-Pfanne zu Neujahr

Sonntag, 4. Januar 2009 | Autor: plasmajobber

          Fisch-Kutscher-Pfanne                     So genial lecker kann ein neues Jahr anfangen. Fangfrischer Heilbutt, Lachs und Zander, vereint mit Röstkartoffeln, Zwiebeln und Speck in einer heißen Eisenpfanne vom Kohleherd serviert. Dazu frisch zubereitete Rohkost vom Weiß- und Rotkohl, dekoriert mit ebenfalls frischen Flußkrebsen. Ein köstlich kühler Sanddornsaft rundete dann das frugale Mahl ab. Erlebt und genossen im “Landgasthof Zirckow” auf der Insel Rügen, wo wir den Jahreswechsel in Ruhe und Abgeschiedenheit verbrachten. Diese “Kutscherpfanne” gab es am Silvesterabend in der Fleisch-Version mit Rindersteak, Kalbsleber und Schweinefilet.

Thema: Allgemein, Fisch, Hauptgerichte | Beitrag kommentieren

Erdnüsse – Legales Doping

Dienstag, 28. Oktober 2008 | Autor: plasmajobber

erdnuesse01hg-hufi.jpgAlso, ich habe die Erdnüsse nicht versehentlich in die Gemüseabteilung zugeordnet. Laut Wikipedia gehören sie zu den Hülsenfrüchten, genauso wie z.B. Erdbeeren kein Obst sind, sondern eigentlich Nüsse und Pilze kein Gemüse, sondern eine ganz eigene Familie darstellen. Was schon ziemlich verwirrend ist, aber trotzdem nicht weiter stört, denn entscheidend ist ja, wie die Dinger schmecken und glücklich machen und nicht, wo sie herkommen oder wie sie heißen. Jedenfalls für mich !
erdnuesse02hg-hufi.jpgUnd wenn man sich dann noch ein gratis Bild davon machen kann: Was will man mehr ?

Thema: Allgemein, Gemüse, Kuchen und Kram, Snacks_frei, Zutaten | Beitrag kommentieren

Butternut trifft Wok…

Mittwoch, 17. September 2008 | Autor: plasmajobber

butternut01frei-hufi.jpg… die “Butternuss” ist ein (Tadaaahh) Kürbis !? Sieht einer Birne ähnlich, hat ziemlich viel Fruchtfleisch, aber wenig Kerne, ist intensiv orange und ziemlich lange haltbar, man kann ihn getrost ein ganzes Jahr liegen lassen. Dann ist er allerdings etwas faserig. Vor allem frisch schmeckt er lecker, sowohl als Rohkost, wie auch als Suppe oder Wok-Gericht, oder vegetarisches Schnitzel, oder sogar als Dessert:

butternut01hg-hufi.jpg

Reichlich braunen Rohrzucker auf die Schnittfläche des halbierten Kürbisses streuen und bei 150 Grad im Backofen eine Stunde backen, dann einfach aus der Schale löffeln. Ich habe mich für die Wok-Variante entschieden, nicht, um ihn asiatisch zu verbrämen, nein, mehr wegen der Garmethode.

butternut02hg-hufi.jpg

So konnte ich alles kleinschneiden und zusammen in einen Topf schmeißen. Nämlich: 1 Butternut, 300 Gramm gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, zwei Zucchini, 5 Tomaten, 1 grüne Paprikaschote und zwei große Knoblauchzehen. Dazu diverse Kräuter und Gewürze (Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Piment, Currypulver, Chili, Zitronenpfeffer, Salz), einen Schuß Küchenwein und etwas Hühnerbrühe.

butternut03hg-hufi.jpg

Hackfleisch kräftig anbraten, feinst gewürfelte Paprika, Zwiebel und Knofi dazu, dann nach und nach die einzelnen Gemüse nach Härtegrad dazugeben, mit wenig Wein und Brühe ablöschen und alles jeweils so garen, daß am Ende das Gemüse noch einen Biß hat. Erst jetzt die Kräuter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer keinen Kürbis mag, es geht sicher auch ohne, aber, da der Butternut keinen starken Kürbisgeschmack hat, sondern eher “möhrig-nussig” schmeckt, lohnt sich ein Versuch allemal. Und schon hat sich der Speiseplan um ein Rezept erweitert.

Guten Appetit und Bilder für alle !

Thema: Allgemein, Gemüse, Hauptgerichte, Zutaten | Beitrag kommentieren

Maronen – Verabredung im Wald

Dienstag, 2. September 2008 | Autor: plasmajobber

maronen-waldpilze01hg-hufi.jpgHeute war ich verabredet. Im Wald. Und er war tatsächlich da. Erst versteckte er sich und ich mußte meine dezentrierten, screenverseuchten Sehorgane erstmal auf scharf stellen, aber dann entdeckte ich ihn. Am sonnigen Waldrand, auf Lichtungen, zwischen Birken und Kiefern und den Sonnenflecken, im Gras und im Moos. Den Maronenröhrling, oder auch Braunkappe genannt, hier, in Preußen, landläufig als Marone bezeichnet, was nichts mit der Eßkastanie zu tun hat, denn es handelt sich um einen Pilz. Genauer, um einen leckeren Speisepilz. Zu erkennen an seiner braunen Kappe und der gelb-blauen, schwammartigen Unterseite. Untrüglich der Anschnitt, er wird nach kurzer Zeit dunkelblau. Beliebt bei Schnecken und Würmern aller Art. Wenn er derart besiedelt ist, sollte man ihn den Waldmietern überlassen. Aber die kleinen, knackigen, die kurz nach Gewittern und leichten Regen, an warmen Herbsttagen durch den Boden “schießen”, die sind durchaus eine Auseinandersetzung mit der Natur wert. Gewußt wo und wann und schon gehört man zu den Beutesiegern. Geheimtip: Meine Großmutter gab immer eine Prise gemahlenen Kümmel in die schäumende Butter, bevor die Pilze darin gebraten wurden. Das hebt den Pilzgeschmack. Zum Schluß noch etwas Salz, Zitronenpfeffer und grob gehackte, glatte Petersilie und dazu eine deftige Butterstulle. Dazu trinke ich sogar Bier, was ich sonst selten mache. Aber hier paßts mir ! Wohlsein.

Thema: Allgemein, Hauptgerichte | 3 Kommentare

Eiszeit

Sonntag, 31. August 2008 | Autor: plasmajobber

eisbecher01_hufi.jpgVielleicht einer der letzten wirklich warmen Tage in diesem Spätsommer. Einladung zum Eisbecher. Angenommen ! Obwohl nicht unbedingt höhere Temperaturen vonnöten sind, Eis geht einfach immer. Hier, ganz ohne Schnickschnack und fast klassisch, mit Haselnuß, Vanille, Schoko und einer Kugel Zitronensorbet. Die Beine ausstrecken und in Ruhe die leckeren Süßigkeiten löffeln. Die Beschaulichkeit nicht trüben lassen von ein paar zuckergeilen Wespen, die sowieso schon ziemlich müde scheinen, was ihre Angriffslust angeht. Husch, in die Wabe ! Die Sonne streichelt nochmal warm die halbkahle Stirn und weißt du was ? Ich bleibe jetzt hier sitzen und esse noch so einen Becher. Warte mal, diesmal lieber mit Heidelbeeren und Nuß-Nougat. Äähhh, Frau Oberin ?

Thema: Süssigkeiten | Beitrag kommentieren

Verführung in Rot

Freitag, 27. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

ErdbeerenNich’ schon wieder Erdbeeren … Doch ! Es ist wie mit dem Spargel, ich kann einfach nicht aufhören. Allerdings beschränkt sich diese Sucht auf die entsprechende Wachstumszeit der süßen Verführerinnen in meiner Region. Weihnachten braucht mir auch keiner mehr damit kommen. Aber jetzt, gepflückt im Tau des jungen Tages, geküßt von den ersten Strahlen der Morgensonne und im Depot die ganze Süße der vergangenen Sonnenküsse … Okay, ich schweife ab, was ich damit sagen wollte, ich werde ihnen bis zur letzten nachstellen und sie vernaschen ! Am liebsten mit Rohrzucker, etwas Zitronenabrieb oder auch Minze, ein wenig Magerquark und einem Tröpfchen Orangenlikör vermengt. Aber auch pur, wenn die Lust am größten ist.

Thema: Obst | 2 Kommentare

Nudeln machen glücklich …

Samstag, 7. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

Nudelsalat… wie Schokolade. Sagen jedenfalls die Ernährungswissenschaftler. Mich machten sie heute glücklich, weil ich in ihnen, bei 30 Grad im Schatten, die einzige Alternative sah, dem Körper etwas Essbares zuzuführen. Mit einem leichten Dressing aus Weißweinessig und Rapsöl, vereinten sich regionale Tomaten, Frühlingszwiebeln, Spreewälder Meerrettich und Gewürzgurken, etwas Estragon und Schnittlauch, Knoblauch und eine Prise gemahlener Chili, sowie Meersalz und Zitronenpfeffer und ein paar Spritzer thailändische Fischsoße, zusammen mit Hartweizen-Spirellis und einer kleinen Geflügel-Fleischwurst, zu einem appetitlich, leichten Salat. Dazu passend, auf gut 8 Grad gekühlt, ein Glas halbtrockener Silvaner aus der Pfalz. Danach ein Mittagsschläfchen auf dem Sofa und schon empfinde ich das Wetter als halb so belastend …

Thema: Allgemein, Hauptgerichte, salate | Ein Kommentar

Spargelzeit = Schlemmerzeit

Samstag, 31. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

spargelkotelett01frei-hufi.jpgJa klar, was sonst ? Dafür verzichte ich gerne mal auf Süßigkeiten oder ähnliche Verführungen und leiste mir mal diesen Genuß. Langweilig, werden einige sagen, aber es ist Saison und ich liebe Spargel. Vor allem naturell, also nicht mit fetten Soßen oder mit Käse überbacken, nein, schlicht und einfach: Spargel mit Nußbutter und Kerbel, dazu ein gebratenes Schweinekotelett, oder vielleicht etwas Kochschinken oder Lamm. Eine Scheibe selber gebackenes Brot dazu, um die Butter aufzutunken und ein gut gekühltes Glas Weißwein oder Rosé, wenn sie denn halbtrocken daherkommen. Meine Großmutter sagte immer, Spargel und Kerbel sind so gut wie verheiratet, genauso übrigens, wie gedünstete Möhren und Liebstöckel. Ich könnte schon wieder …

Thema: Fleisch, Gemüse, Hauptgerichte | Beitrag kommentieren