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Kartoffelbrei mit Würstchen

Samstag, 20. Juni 2009 | Autor: Primus09

kartoffel-presse-primus09.jpgNun, außer den Frühkartoffeln für leckere Pellkartoffeln ist die Kartoffel natürlich im deutschen Raum für die unterschiedlichsten Gerichte noch zu haben. Eine beliebte Variante ist der Kartoffelbrei, ich mag ihn sehr und kann dann oft nicht aufhören, bis der Teller leer ist. Ich habe eine Kartoffelpresse dazu, es gibt auch andere Gerätschaften, womit die vorwiegend fest oder weichkochenden Kartoffeln dann zerdrückt werden. Falls man so ein entsprechendes Küchengerät nicht hat, kann man sie auch mit einer Gabel zerdrücken. Mit einer Gabel können auch kleine Stückchen drin bleiben, wobei, wie hier oben auf dem Bild, mit der Kartoffelpresse wird der Brei feiner.

Jede/-er hat so seine eigene Methode wie der Brei zubereitet wird, ich stelle euch hier mal meine Version vor. Dazu passen die unterschiedlichsten Sachen,  kurzgebratene Beilagen: wie Bratwurst, Leber (gebraten), Bratklops (Bulette, Fleischpflanzl) oder andere gebratene Sachen. Sehr schön ergänzen kann man dies mit gebratenen Zwiebelringen und dazu etwas ausgelassener Butter.

Zubereitung:

Weichgekochte Kartoffeln durch stampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken, dazu kommt je nach Menge aufgewärmte Milch und ein Stück zimmerwarme Butter und hebt dies vorsichtig unter. Die Milch schlückchenweise dazu geben, so bekommt man die Breikosistens die man möchte. Etwas Muskat drüber reiben, nach Geschmack noch mal nachsalzen und ich gebe immer noch ein Eigelb mit drunter.

Wenn man möchte, kann man kleingehackte Petersilie oder grünen Zwiebellauch noch drunter mischen.

Guten Appetit.

kartoffelbrei_wurst-primus09.jpg

Thema: Fleisch, Gemüse, Hauptgerichte | 5 Kommentare

Möhren & Kartoffeln mit Mettwurst

Sonntag, 19. Oktober 2008 | Autor: Uli

moehren-kartoffeln_01_ulikutting.jpgJa ich weiß, genau dieses Gericht gab es hier schon mal mit dem Titel Möhreneintopf. Jedoch beschreibe ich hier die etwas kalorienreichere, gehaltvollere Variante. Die Grundzutaten sind allerdings die gleichen: Möhren, Kartoffeln und Mettwurst. Ich verwende hier alle 3 Inkredenzien zu gleichen Teilen, meist je 500 Gramm.

Alles wird geschält, geschnipselt und die Möhren mit den (überwiegend festkochenden) Kartoffeln in kochendem Wasser gedämpft, gewürzt mit gekörnter Brühe (anstatt Salz) und frischem Pfeffer aus der Mühle. Nach ca. 15 Minuten hebe ich die Mettwurststücke unter und weitere 15 Minuten später gebe ich dann noch ein gutes Stück Butter dazu. Nach insgesamt 40 Minuten ist das Ganze fertig: Möhren & Kartoffeln mit Mettwurst.

Mein Gott, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke! Übrigens: Ohne die Mettwurst gibt es bei uns Möhren und Kartoffeln auch sehr gerne als Beilage zu pfannenfrischen Frikadellen.

Thema: Fleisch, Gemüse, Hauptgerichte | Ein Kommentar

Maronen – Verabredung im Wald

Dienstag, 2. September 2008 | Autor: plasmajobber

maronen-waldpilze01hg-hufi.jpgHeute war ich verabredet. Im Wald. Und er war tatsächlich da. Erst versteckte er sich und ich mußte meine dezentrierten, screenverseuchten Sehorgane erstmal auf scharf stellen, aber dann entdeckte ich ihn. Am sonnigen Waldrand, auf Lichtungen, zwischen Birken und Kiefern und den Sonnenflecken, im Gras und im Moos. Den Maronenröhrling, oder auch Braunkappe genannt, hier, in Preußen, landläufig als Marone bezeichnet, was nichts mit der Eßkastanie zu tun hat, denn es handelt sich um einen Pilz. Genauer, um einen leckeren Speisepilz. Zu erkennen an seiner braunen Kappe und der gelb-blauen, schwammartigen Unterseite. Untrüglich der Anschnitt, er wird nach kurzer Zeit dunkelblau. Beliebt bei Schnecken und Würmern aller Art. Wenn er derart besiedelt ist, sollte man ihn den Waldmietern überlassen. Aber die kleinen, knackigen, die kurz nach Gewittern und leichten Regen, an warmen Herbsttagen durch den Boden “schießen”, die sind durchaus eine Auseinandersetzung mit der Natur wert. Gewußt wo und wann und schon gehört man zu den Beutesiegern. Geheimtip: Meine Großmutter gab immer eine Prise gemahlenen Kümmel in die schäumende Butter, bevor die Pilze darin gebraten wurden. Das hebt den Pilzgeschmack. Zum Schluß noch etwas Salz, Zitronenpfeffer und grob gehackte, glatte Petersilie und dazu eine deftige Butterstulle. Dazu trinke ich sogar Bier, was ich sonst selten mache. Aber hier paßts mir ! Wohlsein.

Thema: Allgemein, Hauptgerichte | 3 Kommentare

Strammer Max

Montag, 25. August 2008 | Autor: Uli

…oder: Da brat’ mir doch einer Sido’s Maske!

strammer-max_01_ulikutting.jpg

Da fragt mann sich doch, warum der Stramme Max “Strammer Max” heißt…

Die Wikipedia meint hierzu:

Der Begriff Strammer Max wurde um 1920 im Sächsischen mit der Bedeutung „erigierter Penis“ gebildet und anschließend auf das Gericht übertragen, wohl weil es ein besonders „kräftigendes“ belegtes Brot ist. Die später abgeleiteten Bezeichnungen wie Stramme Lotte oder Strammer Otto sind ohne besondere Bedeutung.

Oops – Schweinkram! Na gut. Letztendlich ist der Stramme Max ein mit rohem Schinken belegtes Brot über das ein Speigelei (idealerweise in Butter gebraten) drapiert wird.

Thema: Hauptgerichte | 2 Kommentare

Toast – hell oder dunkel

Samstag, 23. Februar 2008 | Autor: Uli

Der ultimative Toast. Für viele ist es nicht nur eine simple Frage der Verweildauer eines Toastbrots im Toaster, sondern eine regelrechte Lebenseinstellung. Soll der Toast nun hell oder dunkel sein!? Nun ja, ich persönlich habe diese Toast-Frage für mich ganz diplomatisch gelöst: beides ist möglich. Sogar direkt nacheinander. Und zwar völlig unabhängig vom Bräungsgrad.

toastbrot_honig_001_ulikutting.jpgToast hell. Eine wunderbar duftende Scheibe Toast, noch warm, bestrichen mit Butter. Dann das Glas cremigen Gebirgshonig aus dem Schrank geholt und reichlich hellgoldenes Bienenglück auf das Toast geschaufelt. Dabei auf eine gleichmäßige Verteilung des Honigs auf dem Toast achten. Und dann reinbeissen. Yeah. Honig auf Toast. Es gibt honey, Honey!

toastbrot_nutella_001_ulikutting.jpgToast dunkel. Es ist der Höhepunkt jeder Frühstückszeremonie. Das Toast verlässt den Toaster und wandert noch dampfend auf meinen Teller. Die Butter geht unmittelbar darauf mit der frisch gerösteten Scheibe eine untrennbare Verbindung ein und bereitet damit den Boden für die Königin unter den Brotaufstrichen: die Nuss-Nougat-Creme. Reden wir Klartext: Nutella auf Toast. Die finale Versuchung. Ich erliege…

Thema: Backwaren | 6 Kommentare