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Weintrauben und ihre Blätter

Dienstag, 19. August 2008 | Autor: Dauni

weintrauben_02_dauni.jpgNatürlich hat es auf dieser Seite schon einen guten Beitrag über Weintrauben gegeben. Deswegen will ich mich nicht weiter darüber auslassen, wie köstlich diese nicht nur zu leckerem Käse schmecken.

Aber wer denkt schon daran,  dass man mit Weinblättern auch etwas anfangen kann, sie nämlich zu einer schmackhaften Vorspeise verarbeiten. Wer hat nicht schon beim Griechen oder Türken gefüllte Weinblätter gegessen? Na also.

Deswegen werde ich nun in die Geheimnisse der Herstellung dieser Leckerei, so wie ich sie zubereite, preisgeben.

Dazu werden benötigt:

1 Glas Weinblätter (60-90 Stck), 400 gr. Hackfleisch,  1 1/2 Tassen Reis,  1 große Zwiebel, schwarzer Pfeffer, Salz, Dill, 1 große Dose Tomaten, 1 Glas Weißwein, 1/2 Liter Rinderbrühe (gekörnte), Minze, 1 Schuss Weisswein,  Spritzer Zitrone

Und nun geht es los:

Die Weinblätter in einen Durchschlag geben und unter fließendem Wasser abwaschen. Danach vorsichtig auseinander nehmen (etwas langwierige Angelegenheit) und abtropfen lassen. Die Dose Tomaten, natürlich nur den Inhalt, pürieren.  ;-)

Den Reis bissfest kochen,  das Hackfleisch und den Reis vermengen, die Zwiebel reiben und dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Dill würzen. Wer getrocknete Minze im Hause hat, kann diese statt des Dills benutzen.

weinblaetter_01_dauni.jpgDie einzelnen Weinblätter jeweils mit einem Teelöffel der Fleisch-Reismischung  belegen. Nun von unten den ersten Blattzipfel über die Füllung legen, und nach oben einrollen, die beiden Seitenzipfel ebenfalls nach innen über die Fleischrolle schlagen und weiter einrollen. Hört sich schwierig an, ist mit einiger Übung aber gut zu schaffen.

weinblaetter_02_dauni.jpgDie fertigen  Weinblätterrollen  in einen großen Topf geben, die pürierten Tomaten, Fleischbrühe, Weißwein und Zitrone  hinzufügen und das ganze ca. 1-2 Stunden köcheln lassen. Sie können sowohl warm als auch kalt gegessen werden.

weinblaetter_04_dauni.jpg Da die Menge der gefüllten Weinblätter sehr groß ist, koche ich sie in Gläser ein und verbrauche sie nach Bedarf.

Einfach mal ausprobieren. Macht zwar etwas Arbeit, schmeckt dafür aber richtig wie selbstgemacht.

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Salbei

Montag, 18. August 2008 | Autor: lebenslang

Salbei ist ein mehrjähriges Kraut, das eigentlich aus dem Mittelmeerraum kommt, aber auch bei uns sehr gut gedeiht. Der Name stammt vom lateinischen Wort “salvare” ab und bedeutet “heilen”. So kann man sich auch denken, dass Salbei nicht nur küchentechnische sondern auch eine heilerische Wirksamkeit hat. In der Medizin kennt das wohl jeder, der einmal Halsschmerzen oder Husten hatte, der Arzt verweist auf Salbeitee, der allerdings für meinen Geschmack einfach schrecklich schmeckt. Aber wenns hilft…. Außerdem hat er eine sehr desinfizierende und adstringierende (zusammenziehende) Wirkung, was unter anderem prima gegen Pickel helfen soll.

In der Küche jedoch offenbart Salbei eine ganz andere Seite. Durch seinen leicht herben, etwas bitteren Geschmack wertet er Fleischgerichte, besonders Kalbfleisch ganz wunderbar auf. Wer “Saltim bocca” kennt, ein hauchdünnes Kalbsschnitzel, das mit Salbeiblättern belegt, wellenförmig auf ein Holzspießchen gesteckt und dann gebraten wird, der weiß, wie sehr das am Gaumen kitzelt. “Saltim bocca ist übrigens italienisch und heißt soviel wie “spring in den Mund”.

salbei_01_hg_lebenslang.jpgAuf diesem Foto hier sehen sie Salbei als Strauch, der in meinem Garten neben anderen Kräutern steht. Seine lanzettähnlichen Blätter mit dem weichen flaumigen Belag in einem zarten Grün haben auch im Beet eine sehr zierende Wirkung.

Hier noch andere kostenlose Fotos auf Lebensmittelfotos.com die Sabei als einzelnes Blatt, mit Hintergrund oder freigestellt zeigen oder auch in dekorative Form eines Fächers gelegt.

salbei_01_frei_lebenslang.jpgsalbei_02_frei_lebenslang.jpgsalbei_03_frei_lebenslang.jpg

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Bouquet garni - Kräutersträußchen

Freitag, 15. August 2008 | Autor: lebenslang

kraeuterstraeusschen_01_frei_-lebenslang.jpgHier sehen Sie das Foto eines Bouquet garni. Ein Bouquet garni ist üblicherweise ein Sträußchen aus verschiedenen Kräutern, die in ein Säckchen gefüllt, bzw. so wie hier gebunden werden und in verschiedenen Gerichten zum Würzen verwendet werden. Eine ganz traditionelle Zusammenstellung besteht aus Petersilie, Thymian und einem Lorbeerblatt. Allerdings gibt es verschiedene Variationen, z.B. für Lamm, Meeresfrüchte oder Schweinefleisch. Nachzulesen bei Wikipedia.

Bei meinem Kräuter-Bouquet dürfte die gemeinsame Verwendung schwierig sein, da die Kräuter eher weniger zusammenpassen und nur aus fototechnischen Gründen gebunden wurden. Bei diesem kostenlosen Kräuterfoto sieht man folgende Kräuter (von unten nach oben): Salbei, Oregano, Lavendel, Estragon, Rosmarin und Pfefferminze.

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Ein neues Rezept

Montag, 11. August 2008 | Autor: lebenslang

gibts auch noch schnell, selbst erfunden und erprobt:

fertiger-strudel_01_lebenslang_hg.jpgFilo-Lauchstrudelfertiger-strudel_aufgeschnitten_01_lebenslang_hg.jpg

Dazu braucht man 1 Packung Filoteig, das ist eine Mischung aus Strudelteig und Blätterteig (in 1 Pack. sind 10 Teigplatten drin). Dann noch 1 Zwiebel,
1 Knoblauchzehe, 1 große Stange Lauch und 120 g Schinken. Diese Zutaten werden einfach klein geschnitten und in Olivenöl angedünstet. Würzen nicht vergessen mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika.filostrudel_lauchschinkenfuelle_02_lebenslang_0.jpgfilostrudel_lauchfuelle_01_lebenslang.jpg

Dann gehts weiter:
aus 3 Eiern, 1 Becher Joghurt und 1/2 Becher Schmand oder Sauerrahm, Salz und Pfeffer rührt man einen Eierguss. Ist das alles vorbereitet, braucht man eine Auflaufform, die man leicht ausfettet, da kommen dann 2 Filoblätter hinein. Die Ecken lasse ich drüberstehen (immer wieder versetzen).
Ach ja, geriebenen Käse muss man sich noch herrichten, ist aber nicht unbedingt nötig. So, und nun gehts ähnlich wie bei Lasagne: 2 Blätter Filo, 1 Schicht Fülle, 3 El Eierguss verstreichen, etwas Reibekäse, dann wieder Filo, Fülle, Guss, Käse… und immer so weiter. Wenn Ihr fertig seid, dann habt ihr wahrscheinlich noch die Teigecken aus euerer Form hängen, filostrudel_letzte-fuellschicht_01_lebenslang.jpgdie legt man nacheinander in die Mitte und bestreicht sie jedesmal mit etwas Joghurt oder Milch.strudel-in-auflaufform_01_lebenslang_hg.jpg

Ganz zum Schluss nochmal Käse drüberstreuen und bei 180°C Heißluft oder 200° Ober-, Unterhitze etwa 35 Minuten auf der Mittelschiene backen. Bin ja mal gespannt, ob sich einer traut das nachzukochen! Guten Appetit!

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Dänische Möhrenpfanne

Freitag, 1. August 2008 | Autor: lebenslang

daenische-moehrenpfanne-mit-reis_01_lebenslang.jpg4 Kartoffeln, 4 große Karotten putzen, waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Gut ¼ l Brühe in einer Pfanne zum Kochen bringen, Kartoffeln und Möhrenscheiben einschichten und mit Deckel ca. 15 Min. auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
½ Be. Saure Sahne, ½ Be. Creme fraiche und ½ Bd. geschnittenen Schnittlauch unterrühren, noch etwas dicklich einkochen lassen und abschmecken.

Zur Verfeinerung kann noch Reibekäse darüber gegeben werden.
Dänische Möhrenpfanne kann als üppige Beilage oder als schnelles Abendessen mit Toast serviert werden.

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Curryhuhn mit Reis

Freitag, 1. August 2008 | Autor: lebenslang

putencurry_curryhuhn_01_lebenslang.jpgCurry ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Gewürzen. Je nach mengenmäßiger Zusammensetzung kann Curry von sehr scharf bis sehr mild ausfallen, immer jedoch hat er einen ganz speziellen auf das Grericht abgestimmten Geschmack.
Leider gibt es den echten Curry hier bei uns kaum zu kaufen, aber es lassen sich genug Rezepte finden, um ganz eigene Currymischungen herzustellen.
Curryrezepte gibts z.B. hier: rezeptewiki
Und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, so schmeckt das Essen nie langweilig!

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Rahmgeschnetzeltes mit Spätzle

Dienstag, 29. Juli 2008 | Autor: lebenslang

rahmgeschnetzeltes_spaetzle_gedeck_01_lebenslang.jpgHab gar nicht gewusst, wie vielfältig man Rahmgeschnetzeltes zubereiten kann. Z.B. ganz einfach oder auf “Züricher Art” mit Champignons und Sahne. Ebenso kann man wählen zwischen Kalbfleisch, Schweinefleisch, Putenfleisch.

Die Beilage in Nudelform ist allerdings auch sehr vielfältig veränderbar: Bandnudeln, Spiralen, Shipli oder Spätzle (wobei ja manche Leute behaupten, Spätzle seien keine Nudeln - wieso eigentlich?) Sehr beliebt auch im Restaurant, Rahmgeschnetzeltes mit Spätzle und Beilagensalat , da kann man nicht viel verkehrt machen und ist ein immer beliebtes “deutsches Essen”, vor allem für Selbermacher, weil es ein echtes Schnellgericht ist und deshalb schon beinahe zu Fastfood gehört!

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Hähnchenragout in Tomatensauce

Sonntag, 27. Juli 2008 | Autor: lebenslang

haehnchenragout_mit_baguette_01_lebenslang.jpgRezept für 2 Personen:

2 Hähnchenbrustfilets waschen und in Streifen schneiden (1 cm dick)
1 Zwiebel fein würfeln
1 Dose Tomatenstücke (Pizzatomaten)
2 El Öl

Hähnchenstreifen in Öl knusprig anbraten, Zwiebel kurz mit dünsten, mit Tomatenstücken ablöschen, falls beim Kochen zuviel Flüssigkeit verdampft, etwas Wasser aufgießen. Leise mit Deckel 10 Minuten köcheln lassen. Ragout mit Brühepulver, Pfeffer, Paprika und evtl. frischen Kräutern, z.B. Oregano, Basilikum würzen.

½ B. Creme Fraiche und etwas fein geschnittenen Schnittlauch unterrühren, abschmecken.

Ragout auf Tellern anrichten, 2 Baguettescheiben dazulegen, mit einigen Basilikumblättchen garnieren.

Gut schmeckt´s auch mit Basmatireis!

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Ein Hähnchenragout ist natürlich immer was Feines, besonders wenn´s so figurfreundlich ist wie dieses Rezept! Geflügel an sich, besonders Hähnchen hat wenig Fett und ist daher sehr energiearm. Allerdings eine Bedingung muss man schon erfüllen: bei der Zubereitung sollte man wenig Fett, und dann auch nur “gesundes” Fett mit essentiellen Fettsäuren verwenden, sprich Pflanzenöle, die hocherhitzbar sind. Dazu gehören z.B. Olivenöl und das seit neuestem sehr beliebte Rapsöl.

Tomaten und Zwiebeln enthalten viel Wasser und sind somit auch keine Kalorienbomben. Einzig Creme Fraiche könnte man wegen ihres Fettgehalts verdammen, aber dank der Industrie gibt´s ja jetzt schon die “Leichte” oder man ersetzt sie durch Sauerrahm oder Schmand, was bestimmt nicht schlechter schmeckt, nur anders. Ich denke, das ist ein Rezept für die Genießer der mediterranen Küche, die ja gerne mit Tomaten, Zwiebeln und Geflügel arbeitet. Der Verwendung von frischen Kräutern sind natürlich auch keine Grenzen gesetzt. Von Basilikum, Thymian, Majoran bis Oregano ist alles erlaubt! Wer einen Garten sein Eigen nennt kann da ja aus dem Vollen schöpfen… und frisch schmeckts einfach am besten!

Bon apetito!

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Geflügelfleisch indisch, mit Curry und Ananas

Sonntag, 27. Juli 2008 | Autor: reizzwecke

Rezept für zwei Personen:

  • 2 Hand voll Geflügelfleisch (Putenbrust, Hähnchenbrust)
  • 1 Zwiebel, Knoblauch nach Bedarf oder Geschmack - man kanns auch weg lassen
  • etwas Butter, etwas Mehl
  • Milch
  • Ananas aus der Dose oder frisch, in Stücken
  • Currypulver (viel), Ingwerpulver, Chilipulver, Kurkuma, wenig Salz und was Euch sonst noch einfällt

Die Butter in einem größeren Topf zergehen lassen, die fein gewürfelte Zwiebel darin schwitzen (später kann man noch den fein gehackten Knoblauch zugeben) bis sie schön glasig ist, Vorsicht: nicht zu heiß werden lassen, die Butter soll nicht braten!

Dann mit etwas (1-2 EL) Mehl bestäuben (klassische Mehlschwitze), gut rühren und schluckweise mit einer Tasse Wasser, dann Milch aufgießen. Immer rühren und Milch dazu, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Das ganze weiter leicht kochen lassen, immer wieder umrühren.

Das Fleisch würfeln und in einer Pfanne mit etwas Fett (Öl, Margarine…) gut anbraten.

Die Soße mit den Gewürzen nach Bedarf mild oder schärfer abschmecken. Ich brauche immer ganz viel Curry, weniger Ingwer, bisschen mehr Chili…

Das Fleisch und die Ananasstückchen in die Soße geben und ziehen lassen. Nochmal mit Gewürzen und dem Ananassaft abschmecken. Da jetzt die Soße auch noch einmal dicker geworden ist (nachdem sich die weichen Zwiebeln zerrieben haben) kann man fast den ganzen Ananassaft verwenden - ansonsten mitMineralwasser auffüllen und austrinken ;o)

Geflügelfleisch indische ArtAm besten finde ich es, wenn es beim Essen würzig-aromatisch ist, der süße Ananasgeschmack durchkommt, aber sich nach wenigen Sekunden dann das Chili bemerkbar macht. Man kann aufpassen was so im Mund “passiert”. Echt spannend!

Zu dem Gericht passt natürlich am besten Reis. Helle, aber nicht süße Brotsorten sollten auch gehen.

Geflügelfleisch indische ArtSelbstverständlich kann man statt Chilipulver und Ingwerpulver auch mit den “echten” Schoten und Wurzeln experimentieren. Und die Verfeinerung mit anderen Kräutern und Gewürzen ist natürlich auch erlaubt, genau so wie die gemeinfreie Nutzung der hier zur Verfügung gestellten Fotos.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Ps: Ein blauer Teller muss es nicht unbedingt sein, aber ich habe mal gelernt, dass Farbkontraste beim Essen wichtig sind um den Appetit anzuregen. Ich mag trotzdem blaue Teller lieber als blaues Essen.

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Spaghetti und Pesto

Sonntag, 20. Juli 2008 | Autor: reizzwecke

Sicher ist: Man kann hier ganz hervorragend freie Fotos von freien Tomaten downloaden. Und mit Tomaten assoziiert wohl jeder Gourmet auch Tomatensoße (auch “Tomatensauce”) und natürlich Pasta (auch “Nudeln”) in jeder Form und Farbe. Aber die Nudeln (auch “Pasta”) können auch anders. Und zwar mit Pesto. Was Pesto genau ist, liest man zum Beispiel in der Wikipedia.

Das Witzige an Pesto ist, man sieht nicht viel davon auf den Spaghetti, aber das Zeug schmeckt fantastisch! Und man muss es nicht mal selbst herstellen, es gibt mittlerweile verschiedene Sorten recht preisgünstig im Supermarkt Deines Vertrauens. Probier es doch mal aus! Einfach Spaghetti (Pasta, Nudeln) wie gewohnt kochen, abgießen, abspülen, auf dem Teller anrichten  und zwei bis drei Teelöffel Pesto draufklatschen, alles ordentlich umlöffeln, fertsch!

Guten Appetit!Spaghetti, hier noch ohne PestoSpaghetti, mit Pesto

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Ohne viele Worte - Fenchelfischsuppe

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: Dauni

fenchelfischsuppe_01_dauni.jpgIm Februar habe ich bereits das Rezept und Bilder der Zutaten eingestellt. Heute liefere ich nun endlich einmal das Foto des fertigen  Hauptgerichtes nach. Wurde auch mal Zeit

Sieht doch appetitlich aus, oder?  Und schmeckt hervorragend :-)

Noch ein kleiner Tipp für diejenigen, die das erste Mal auf diese Seite sind: alle  Fotos können kostenlos heruntergeladen und verwendet werden. Weitersagen.

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Noch mehr Spargel

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: Dauni

spargel_01_dauni.jpgAuch wenn die Spargelzeit bereits vorbei ist, werfe ich mal eben 500 gr. der weißen Stangen auf den Markt. Spargel zuzubereiten ist eigentlich keine Kunst, wenn die Qualität stimmt. Dabei ist es nicht einmal gesagt, dass immer der teuerste auch der beste sein muss. Wir haben schon Spargel direkt vom Bauernhof gekauft,  der nur fade schmeckte, obwohl wir ihn nach der althergebrachten Methode zubereitet haben:

Salzwasser, dem ein Hauch Muskat, ein Stich “guter Butter”  und eine  Prise Zucker zugefügt wurden in einem Topf zum kochen bringen, den dünn geschälten Spargel hineingeben und ca. 10-20 Minuten, je nach der Dicke der Stangen, köcheln lassen. Am besten ist es, man zieht zwischendurch mal eine Probe. Wir essen das Gemüse lieber noch etwas al dente, andere mögen es weicher.

spargel_02_dauni.jpgDie klassische Beilage dazu ist natürlich Schinken, gekocht, geräuchert, luftgetrocknet, jeder so, wie er es mag. Ein schönes Schnitzel oder Kotelett ist auch nicht zu verachten, und dazu gibt es natürlich auch noch leckere Kartöffelchen.

Sehr gut schmeckt Spargel aber auch, wenn er im Backofen in einer Auflaufform mit Butterflöckchen und Parmesan überbacken wird. Die Zubereitungsart ist ganz simpel: Spargel ankochen, in Form legen, Butterflöckchen drauf, frischen geriebenen Parmesan darüber geben und ab in den Ofen, bis der Parmesan eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Dauert meist 10-15 Minuten. Dazu kann man auch noch Fleisch essen, für uns muss es aber nicht sein, weil es auch so ein sehr leckeres Gericht ist.

Früher war es durchaus üblich, dem Kochwasser, in dem der Spargel gegart wird,  die Schalen und die Abschnitte zuzufügen. Aus dem durchgeseihten Sud wurde meist noch eine Spargelcremesuppe zubereitet, indem man eine leichte Mehlschwitze mit der Flüssigkeit aufgoss, sodass diese sämig wurde.  Abgeschmeckt wurde mit  Zitrone, Salz, Pfeffer und Muskat, dann wurde die Suppe mit einen Eigelb abgezogen und vielleicht noch ein Klacks Sahne hinzugefügt. Ein Schuss Weißwein rundete die Sache ab.

Das Ergebnis: eine köstliche Vorsuppe oder kleiner Imbiss für zwischendurch am nächsten Tag.

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Nudeln machen glücklich …

Samstag, 7. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

Nudelsalat… wie Schokolade. Sagen jedenfalls die Ernährungswissenschaftler. Mich machten sie heute glücklich, weil ich in ihnen, bei 30 Grad im Schatten, die einzige Alternative sah, dem Körper etwas Essbares zuzuführen. Mit einem leichten Dressing aus Weißweinessig und Rapsöl, vereinten sich regionale Tomaten, Frühlingszwiebeln, Spreewälder Meerrettich und Gewürzgurken, etwas Estragon und Schnittlauch, Knoblauch und eine Prise gemahlener Chili, sowie Meersalz und Zitronenpfeffer und ein paar Spritzer thailändische Fischsoße, zusammen mit Hartweizen-Spirellis und einer kleinen Geflügel-Fleischwurst, zu einem appetitlich, leichten Salat. Dazu passend, auf gut 8 Grad gekühlt, ein Glas halbtrockener Silvaner aus der Pfalz. Danach ein Mittagsschläfchen auf dem Sofa und schon empfinde ich das Wetter als halb so belastend …

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Rinderrouladen

Montag, 2. Juni 2008 | Autor: Dauni

rouladen_01_dauni.jpgHeute gibt es von mir mal kein Gemüse. Ich habe hier leckere Fleischrouladen im Angebot. Einmal im Jahr  koche sie in Gläsern ein, um sie mit auf unseren Segeltörn zu nehmen. Skandinavien ist teuer, und da versorgen wir uns lieber mit Hausgemachtem. Schont den Geldbeuteln und schmeckt besser.

Für die Zubereitung benötigt man natürlich Rouladen vom Rind, Zwiebeln, Speck, Pfeffer, Salz und Senf und Pimentkörner.  Im Grunde ist alles ganz einfach. Die Rouladen werden gesalzen, gepfeffert, mit Senf bestrichen und mit den gehackten Zwiebeln und dem gewürfelten Speck belegt. Wer mag, kann auch geschnittene Gewürzgurken mit in die Füllung nehmen. Dann rollt man die Rouladen vom dünnen zum dicken Ende auf und befestigt sie entweder mit Rouladenklammern oder, wie ich es mache, mit Rouladennadeln.

rouladen_02_dauni.jpgIn einen großen Topf gibt man nun Margarine, lässt diese heiss werden und brät die Rouladen von allen Seiten braun an. Dann fügt man  Pimentkörner und gehackte Zwiebeln dazu, die mit angebraten werden.   Dabei ist zu beachten, dass diese nicht ansetzen und verbrennen.  Deshalb wird von Zeit zur Zeit etwas Flüssigkeit, Wasser oder Brühe, in den Topf gegeben. Die Hitze etwas verringern, und das ganze schmort nun ca. 1,5-2  Std. vor sich hin.  Zwischendurch immer wieder Flüssigkeit hinzufügen

rouladen_03_dauni.jpgDie Soße entsteht so ganz nebenbei beim schmoren. Sie sollte schön braun sein und wird  mit einem Schuss Rotwein, Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Dazu passen Salzkartoffeln, Bohnen, Rotkohl oder Gurkensalat.

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Thema: Fleisch, Hauptgerichte | 5 Kommentare

Spargelzeit = Schlemmerzeit

Samstag, 31. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

spargelkotelett01frei-hufi.jpgJa klar, was sonst ? Dafür verzichte ich gerne mal auf Süßigkeiten oder ähnliche Verführungen und leiste mir mal diesen Genuß. Langweilig, werden einige sagen, aber es ist Saison und ich liebe Spargel. Vor allem naturell, also nicht mit fetten Soßen oder mit Käse überbacken, nein, schlicht und einfach: Spargel mit Nußbutter und Kerbel, dazu ein gebratenes Schweinekotelett, oder vielleicht etwas Kochschinken oder Lamm. Eine Scheibe selber gebackenes Brot dazu, um die Butter aufzutunken und ein gut gekühltes Glas Weißwein oder Rosé, wenn sie denn halbtrocken daherkommen. Meine Großmutter sagte immer, Spargel und Kerbel sind so gut wie verheiratet, genauso übrigens, wie gedünstete Möhren und Liebstöckel. Ich könnte schon wieder …

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