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Tag-Archiv für » Spargel «

Spargel & Schinken

Dienstag, 25. Mai 2010 | Autor: plasmajobber

Wenn das kühle Maiwetter nicht zuläßt, daß man sich Pfingsten draußen amüsiert, dann schält man schnell mal vier Kilo feinsten Spargel, stapelt ihn mit Butter und Weißwein in einen Bratschlauch, würzt mit Salz, Zucker und weißem Pfeffer und hat nach 35 Minuten bei 200 Grad im Rohr, wenn einem nebenbei noch ein paar Pellkartoffeln gelingen und man zuvor den Fleischer seines Vertrauens konsultierte, ein mehr als anständiges Pfingstessen für sechs Personen. Nußbutter, Hollandaise und einen halbtrockenen Müller-Thurgau aus Franken dazu; Prost und Bilder für alle !

Spargel im BratschlauchPellkartoffelnSchinkenplatteSpargel mit Koch- und Landschinken, dazu Frühkartoffeln

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Noch mehr Spargel

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: Dauni

spargel_01_dauni.jpgAuch wenn die Spargelzeit bereits vorbei ist, werfe ich mal eben 500 gr. der weißen Stangen auf den Markt. Spargel zuzubereiten ist eigentlich keine Kunst, wenn die Qualität stimmt. Dabei ist es nicht einmal gesagt, dass immer der teuerste auch der beste sein muss. Wir haben schon Spargel direkt vom Bauernhof gekauft,  der nur fade schmeckte, obwohl wir ihn nach der althergebrachten Methode zubereitet haben:

Salzwasser, dem ein Hauch Muskat, ein Stich “guter Butter”  und eine  Prise Zucker zugefügt wurden in einem Topf zum kochen bringen, den dünn geschälten Spargel hineingeben und ca. 10-20 Minuten, je nach der Dicke der Stangen, köcheln lassen. Am besten ist es, man zieht zwischendurch mal eine Probe. Wir essen das Gemüse lieber noch etwas al dente, andere mögen es weicher.

spargel_02_dauni.jpgDie klassische Beilage dazu ist natürlich Schinken, gekocht, geräuchert, luftgetrocknet, jeder so, wie er es mag. Ein schönes Schnitzel oder Kotelett ist auch nicht zu verachten, und dazu gibt es natürlich auch noch leckere Kartöffelchen.

Sehr gut schmeckt Spargel aber auch, wenn er im Backofen in einer Auflaufform mit Butterflöckchen und Parmesan überbacken wird. Die Zubereitungsart ist ganz simpel: Spargel ankochen, in Form legen, Butterflöckchen drauf, frischen geriebenen Parmesan darüber geben und ab in den Ofen, bis der Parmesan eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Dauert meist 10-15 Minuten. Dazu kann man auch noch Fleisch essen, für uns muss es aber nicht sein, weil es auch so ein sehr leckeres Gericht ist.

Früher war es durchaus üblich, dem Kochwasser, in dem der Spargel gegart wird,  die Schalen und die Abschnitte zuzufügen. Aus dem durchgeseihten Sud wurde meist noch eine Spargelcremesuppe zubereitet, indem man eine leichte Mehlschwitze mit der Flüssigkeit aufgoss, sodass diese sämig wurde.  Abgeschmeckt wurde mit  Zitrone, Salz, Pfeffer und Muskat, dann wurde die Suppe mit einen Eigelb abgezogen und vielleicht noch ein Klacks Sahne hinzugefügt. Ein Schuss Weißwein rundete die Sache ab.

Das Ergebnis: eine köstliche Vorsuppe oder kleiner Imbiss für zwischendurch am nächsten Tag.

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Spargelzeit = Schlemmerzeit

Samstag, 31. Mai 2008 | Autor: plasmajobber

spargelkotelett01frei-hufi.jpgJa klar, was sonst ? Dafür verzichte ich gerne mal auf Süßigkeiten oder ähnliche Verführungen und leiste mir mal diesen Genuß. Langweilig, werden einige sagen, aber es ist Saison und ich liebe Spargel. Vor allem naturell, also nicht mit fetten Soßen oder mit Käse überbacken, nein, schlicht und einfach: Spargel mit Nußbutter und Kerbel, dazu ein gebratenes Schweinekotelett, oder vielleicht etwas Kochschinken oder Lamm. Eine Scheibe selber gebackenes Brot dazu, um die Butter aufzutunken und ein gut gekühltes Glas Weißwein oder Rosé, wenn sie denn halbtrocken daherkommen. Meine Großmutter sagte immer, Spargel und Kerbel sind so gut wie verheiratet, genauso übrigens, wie gedünstete Möhren und Liebstöckel. Ich könnte schon wieder …

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