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Empanada – gefüllte Teigtaschen

Sonntag, 20. Juni 2010 | Autor: Dauni

empanada_01_dauniNicht nur in Spanien gibt es diese leckeren Teigtaschen.  Mit den spanischen Kolonialherren sind sie auch nach Süd- und Mittelamerika sowie auf die Philippinen gelangt.  Die Füllung kann aus verschieden Fleischarten, Gemüse, Schinken, Käse  bestehen, aber auch Fisch wird dazu verwendet. Auf die  Vorlieben jedes einzelnen Landes einzugehen, würde, wie man so schön sagt, den Rahmen dieses Beitrags sprengen.

Ich bereite Empanadas am liebensten mit einer Hackfleischfüllung zu, die neben dem Fleisch noch folgenden Zutaten aufweist: 10 gehackte grüne Oliven,  2 hart gekochte Eier,  3 gehackte scharfe grüne Peperoni, 2 Zwiebeln.  400 gr. Fleisch wird mit den kleingeschnittenen Zwiebeln angebraten, bis es  feinkrümelig und braun ist (und fast gar), dann werden die Oliven und die Peperoni hinzugefügt und alles zusammen noch eine kurze Zeit gegart. Gewürzt wird mit Pfeffer, Salz, Oregano und Petersilie.  Wenn die Masse ausgekühlt ist, fügt man kleingehackte Eier hinzu und lässt alles gemeinsam gut durchziehen.

Für den Teig nehme ich 560 gr. Mehl, 250 ml. Wasser, 2 Eier,  100 gr.  geschmolzene Butter. Die Zutaten vermischen, auf eine bemehlte Fläche gegen , zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln  und 10 Minuten ruhen lassen.

Danach den Teig zu einem Rechteck von 30 x 20 cm ausrollen, mit etwas geschmolzener Butter einpinseln und eng aufrollen. Die Rolle in 3 cm lange Scheiben schneiden und abdecken.  Teigscheiben auf einem mit Mehl bestäubten Brett zu einem Kreis von ca. 10 cm Durchmesser ausrollen, einen Esslöffel der Füllung in die Mitte geben und die Ränder mit Eiweiß einpinseln. Die Seiten  übereinanderklappen und fest zusammendrücken.  Anschließend in einer Pfanne mit viel Öl  2-3 Minuten braten oder mit nochmehr Öl in der Friteuse fritieren. Am besten legt man sie anschließend auf Küchenpapier, damit das Öl aufgesogen wird. Der fertige Teig erinnert an Blätterteig.

Hört sich vielleicht alles etwas  kompliziert an, ist es im Grunde aber nicht.  Ich habe Empanadas vor vielen Jahren auf einem Sommerfest kennengelernt, auf dem gebürtige Peruaner waren.  Deren Teig bestand aus gestampften Pellkartoffeln, die mit Mehl vermengt werden, bis die Masse so fest ist, dass man ebenfalls kleine Teigkreise anfertigen kann, die mit der Fleischfüllung belegt werden.  Die weitere Vorgehensweise ist wie oben beschrieben, allerdings werden die kleinen Teigtaschen dann zu Kartoffel geformt, was einiges Geschick erfordert, weil der Teig nicht reissen darf.  Mit der Zeit gelingt es aber immer besser.  Die Empanadas werden ebenfalls fritiert oder in der Pfanne gebraten.

Dazu reicht man  eine kalte Soße, die aus mit Essig vermischtem Wasser besteht,  dem noch frische Zwiebeln und geschnitte grüne Peperoni zugegeben werden.  Diese Soße sollte einige Zeit vorher zubereitet werden, da sie noch durchziehen muss.

Vielleicht wird es der eine oder andere nicht glauben, aber die Kombination aus warmen, frittierten Teigtaschenkartoffeln und dieser kalten Soße ist einfach köstlich.

Beide Variationen von Empanadas schmecken so gut, dass ich mich immer wieder davor hüten muss, mich nicht zu überfuttern, um es einmal vornehm auszudrücken. Aber irgendwie fehlt mir bei diesen Teigtaschen einfach die Fressbremse.  ;-)

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Die Ikea-Generation: Köttbullar – Schwedische Hackbällchen

Mittwoch, 14. April 2010 | Autor: Sister

koetbullar_sister_02Ich muss eingestehen, daß ich noch nie Köttbullar bei Ikea gegessen habe. Ich habe mich zwar auch schon kulinarisch durch das Sortiment des Ikea-Food-Bereiches gearbeitet (und bisher nichts als Geschmacksunfall verworfen), aber die Hackbällchen haben mich nie gereizt. Nun begab es sich allerdings, daß der von mir zu bekochende Part sich zur Inspiration vor ein Knorr-Regal stellte und dort zielsicher die schwedischen Hackbällchen als favorisiertes Mittagsmahl herauspickte.

Ich verwende keine Knorr-Tüten und habe deshalb im Netz nach Rezepten gesucht, um dem Geheimnis der Ikea-Spezialität auf die Spur zu kommen, aber es gibt kein richtiges Geheimnis. Es sind Hackbällchen in Sahnesauce. So habe ich sie gemacht: Hackfleisch (es soll wohl auch Elch zum Einsatz kommen) mit Zwiebeln, Ei und in Sahne eingeweichten Semmelbrösel mischen und würzen. Runde Bällchen formen, gleichmäßig braten. Dann habe ich die Köttbullar aus der Pfanne genommen, den Bratensatz mit Mehl bestäubt, mit Brühe und Sahne abgelöscht und die Hackfleischwinzlinge wieder hineingetan.

koetbullar_sister_01Sie schmecken gut und sind sicher auch etwas für Kinder, aber den Hype darum habe ich trotzdem nicht so ganz verstanden. Was solls, preiswert und lecker sind sie allemal. Und die Fotos sind natürlich ganz und gar kostenlos.

Mutige können wie folgt variieren: Fleischteig mit Piment und/oder Ingwer würzen, mit gekochter Kartoffel verlängern. Statt Sahne kann Milch zum Einsatz kommen. Preiselbeermarmelade und Kartoffelpüree sind wohl ebenfalls willkommene Begleiter.

Guten Appetit!

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Pure Fleischeslust

Montag, 24. November 2008 | Autor: Sister

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Ungeborene Königsberger Klopse sehen dann wohl so aus, denn bei mir gehören jedenfalls noch die Zwiebelwürfel daran. Dazu Großmutters Tipp: Wer – genau wie bei Bouletten (Frikadellen, Bratklopsen, Fleischpflanzerl) – nicht mag, daß beim Garen, unabhängig ob Braten oder Kochen, die Zwiebelwürfel aus dem Fleisch dringen, der sollte sie vorher anschwitzen. Dann bleiben sie drin.

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Egal welches Hackfleisch in welcher Form bei mir auf dem Tisch steht, Zwiebeln fehlen nie.

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Gnocchis mit Tomaten, Pilzen, Hack & Basilikum

Freitag, 7. November 2008 | Autor: Uli

Hier mal wieder eins meiner blitzschnellen Gnocchi-Gerichte: Gnocchi-Pfanne mit Tomaten-Hackfleisch-Pilz-Basilikum-Sauce.

gnocchi-hackfleisch_01_ulikutting.jpgNachdem ich ja gestern schon dem Basilikum als solchem gehuldigt und vor kurzem Gnocchis mit Spinat hier beschrieben habe heute nun die “Hochzeit” beider Themen.

In einer großen Pfanne eine gehackte Knoblauchzehe in Olivenöl anschwitzen. Danach ein viertel Pfund Hackfleisch sowie eine kleine Dose Champions anbraten und nach 5 Minuten ein Beutel Gnocchis dazugeben. Weitere 5 Minuten später das Brät mit einer Packung passierte Tomaten ablöschen, 2 gewürfelte Tomaten dazu geben und mit Peffer, Salz, etwas Oregano sowie ein paar Tropfen Tabasco würzen. Die Sauce bei geringer Hitze noch etwas nachziegen lassen und kurz vor dem Servieren eine gute Hand voll (in Streifen geschnittenen) Basilikum unterheben.

Fertig ist die Gnocchi-Pfanne!

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Butternut trifft Wok…

Mittwoch, 17. September 2008 | Autor: plasmajobber

butternut01frei-hufi.jpg… die “Butternuss” ist ein (Tadaaahh) Kürbis !? Sieht einer Birne ähnlich, hat ziemlich viel Fruchtfleisch, aber wenig Kerne, ist intensiv orange und ziemlich lange haltbar, man kann ihn getrost ein ganzes Jahr liegen lassen. Dann ist er allerdings etwas faserig. Vor allem frisch schmeckt er lecker, sowohl als Rohkost, wie auch als Suppe oder Wok-Gericht, oder vegetarisches Schnitzel, oder sogar als Dessert:

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Reichlich braunen Rohrzucker auf die Schnittfläche des halbierten Kürbisses streuen und bei 150 Grad im Backofen eine Stunde backen, dann einfach aus der Schale löffeln. Ich habe mich für die Wok-Variante entschieden, nicht, um ihn asiatisch zu verbrämen, nein, mehr wegen der Garmethode.

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So konnte ich alles kleinschneiden und zusammen in einen Topf schmeißen. Nämlich: 1 Butternut, 300 Gramm gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, zwei Zucchini, 5 Tomaten, 1 grüne Paprikaschote und zwei große Knoblauchzehen. Dazu diverse Kräuter und Gewürze (Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Piment, Currypulver, Chili, Zitronenpfeffer, Salz), einen Schuß Küchenwein und etwas Hühnerbrühe.

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Hackfleisch kräftig anbraten, feinst gewürfelte Paprika, Zwiebel und Knofi dazu, dann nach und nach die einzelnen Gemüse nach Härtegrad dazugeben, mit wenig Wein und Brühe ablöschen und alles jeweils so garen, daß am Ende das Gemüse noch einen Biß hat. Erst jetzt die Kräuter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer keinen Kürbis mag, es geht sicher auch ohne, aber, da der Butternut keinen starken Kürbisgeschmack hat, sondern eher “möhrig-nussig” schmeckt, lohnt sich ein Versuch allemal. Und schon hat sich der Speiseplan um ein Rezept erweitert.

Guten Appetit und Bilder für alle !

Thema: Allgemein, Gemüse, Hauptgerichte, Zutaten | Beitrag kommentieren

Hackfleisch pur

Freitag, 22. Februar 2008 | Autor: Dauni

hackfleisch_dauni_01.jpgIm Ruhrgebiet heißt es Gehacktes, und als Kind kannte ich lediglich Frikadellen , falschen Hasen, Königsberger Klopse und Kohlrouladen, die daraus gemacht wurden. Seitdem wir allerdings durch unsere ausländischen Mitbürger in den Genuss vieler Gemüse, die es früher auf dem Markt nicht gab, gekommen sind, wird Hackfleisch vermehrt auch als Füllung benutzt. Zum Beispiel für Auberginen, Zucchini, Paprika oder Weinblätter.

Oder eben auch für Brot oder Teigwaren, wie Lasagene oder Canelloni. Ein vielseitig einsetzbares Lebensmittel. Natürlich als Foto kostenlos herunterzuladen hier bei uns. Immer frisch auf den Tisch.

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Stationen einer Frikadelle

Donnerstag, 21. Februar 2008 | Autor: SV

frikadellen_rohmasse_sv.jpgIm Anfang war das rohe Hackfleisch. Halb vom Rind, halb vom Schwein oder nur Rind und Schwein. Ganz edel kommt die Frikadelle aus reinem Kalbfleisch daher. Um eine Frikadelle zu werden, braucht die Masse noch Eier, Zwiebeln, sowie Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss. Manche geben noch etwas Paniermehl hinzu, um die Frikadelle lockerer werden zu lassen.

frikadellen_inpfanne_02_sv.jpgAus der gut vermischten Hackfleischmasse werden nun kleine oder größere Ballen geformt. Nebenbei wird eine Pfanne stark erhitzt. Ohne Öl, das wird erst hinterher in die bereits erhitze Pfanne gegeben. Wer allerdings Patina an einer Pfanne schätzt, gibt das Öl vorher hinein. Buletten-Legenden behaupten, die Patina sei entscheidend für den guten Geschmack der Frikadelle.

frikadelle_01_sv.jpgHeiss und direkt aus der Pfanne schmecken Buletten am Besten. Man kann Frikadellen alleine essen, Senf oder Ketchup wird gerne hinzu genommen. Frikadellen passen auch zu einem leckeren Salat. Frikadellen passen eigentlich immer und überall. Man kann Frikadellen auch aus Fisch machen,dann heißen sie Fischfrikadellen. Es gibt unglaublich viele Rezepte für Frikadellen.

Das dürfen Sie auf keinen Fall verpassen: Hackfleisch-Brot

Thema: Fleisch | 5 Kommentare

Hackfleisch-Brot

Donnerstag, 21. Februar 2008 | Autor: Dauni

Nach so vielem süßen Kram ist mir jetzt doch etwas flau am Magen. Ich brauche jetzt etwas deftiges.

ciabatta_mit_hackfleisch_madame.jpgWer bei der Überschrift geglaubt hat, hier würde eine Stulle mit Hackfleisch und Zwiebeln präsentiert, hat sich geirrt. Auf dem Foto wird nämlich ein herzhaftes Ciabatta, gefüllt mit einer gut gewürzten Hackfleischfüllung und Käse überbacken gezeigt. Nichts gegen den Kuchen, aber hier von werde ich mir gleich mal zwei Stück runterladen für das Abendbrot. Ist ja schließlich kostenlos. Ich glaube, Rotwein ist noch da.

Mmh, ich freu mich drauf.

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