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Der Kräutergarten: Rosmarin, Thymian, Oregano

Mittwoch, 14. April 2010 | Autor: Sister

Man kann den Frühling und Sommer gar nicht genug herbeisehnen, wenn sich der kleine Kräutergarten auf dem Balkon der Frischluft bemächtigt und seine Aromen in die Nasen der Anwesenden schickt. Abgesehen vom olfaktorischen Genuss sind Kräuter dekorativ, gesund – und natürlich lecker.

rosmarin_sister_01rosmarin_sister_02Rosmarin mit seinem intensiven ätherischen Öl eignet sich nicht nur für südländische Gerichte, sondern auch einfach pur auf ein mit Butter oder Olivenöl beträufeltes Brot. Kurz überrösten – was für ein unvergleichliches Aroma! Die mehrjährige Pflanze kann in einem Blumentopf ungestört im Wohnzimmer überwintern.

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Ohne Oregano geht in der italienischen Pastaküche (fast) nichts. Ob das mit dem Majoran verwandte Kraut in die Tomatensoße, die Lasagne oder ein Oregano-Pesto wandert, tut dem intensiven Geschmack keinen Abbruch.

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Thymian ist ebenfalls ein gesundes Aromapaket. Seinen Wohlgeruch verbreitet er nicht nur in einem Bad oder Inhalationsaufguss gegen Erkältung, sondern auch in etlichen südlichen Gerichten und natürlich wie der Rosmarin in der Kräuter-der-Provence-Mischung. Die winzigen Blättchen braucht man meistens nicht mal hacken, man kann sie vom Zweiglein abstreifen.

Leider duften die Bilder natürlich nicht so schön wie das Original, aber man kann sie trotzdem ganz ohne Reue genießen, wie die Kräuter selbst.

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Butternut trifft Wok…

Mittwoch, 17. September 2008 | Autor: plasmajobber

butternut01frei-hufi.jpg… die “Butternuss” ist ein (Tadaaahh) Kürbis !? Sieht einer Birne ähnlich, hat ziemlich viel Fruchtfleisch, aber wenig Kerne, ist intensiv orange und ziemlich lange haltbar, man kann ihn getrost ein ganzes Jahr liegen lassen. Dann ist er allerdings etwas faserig. Vor allem frisch schmeckt er lecker, sowohl als Rohkost, wie auch als Suppe oder Wok-Gericht, oder vegetarisches Schnitzel, oder sogar als Dessert:

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Reichlich braunen Rohrzucker auf die Schnittfläche des halbierten Kürbisses streuen und bei 150 Grad im Backofen eine Stunde backen, dann einfach aus der Schale löffeln. Ich habe mich für die Wok-Variante entschieden, nicht, um ihn asiatisch zu verbrämen, nein, mehr wegen der Garmethode.

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So konnte ich alles kleinschneiden und zusammen in einen Topf schmeißen. Nämlich: 1 Butternut, 300 Gramm gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, zwei Zucchini, 5 Tomaten, 1 grüne Paprikaschote und zwei große Knoblauchzehen. Dazu diverse Kräuter und Gewürze (Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Piment, Currypulver, Chili, Zitronenpfeffer, Salz), einen Schuß Küchenwein und etwas Hühnerbrühe.

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Hackfleisch kräftig anbraten, feinst gewürfelte Paprika, Zwiebel und Knofi dazu, dann nach und nach die einzelnen Gemüse nach Härtegrad dazugeben, mit wenig Wein und Brühe ablöschen und alles jeweils so garen, daß am Ende das Gemüse noch einen Biß hat. Erst jetzt die Kräuter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer keinen Kürbis mag, es geht sicher auch ohne, aber, da der Butternut keinen starken Kürbisgeschmack hat, sondern eher “möhrig-nussig” schmeckt, lohnt sich ein Versuch allemal. Und schon hat sich der Speiseplan um ein Rezept erweitert.

Guten Appetit und Bilder für alle !

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Gebratene Hähnchenteile

Mittwoch, 16. April 2008 | Autor: Dauni

haehnchenteile.jpgWenn ich Tapas mache, gehören gebratene Hähnchenflügel- und unterschenkel mit auf den Tisch. Sie sind einfach zubereitet und kommen bei den Gästen immer gut an. Rezept für 4 Personen:

8 Hähnerflügel, 8 Hähnerunterschenkel, 2 Knoblauchzehen, 1 El. Olivenöl, 1 El. Paprikapulver, 1/2 Tl. Chilipulver, 1 Tl. getrockneter Oregano, Salz

Die Knoblauchzehen pressen, Öl, Paprika- und Chilipulver sowie den Oregano miteinander vermischen. Die Hähnchenteile kräftig salzen und mit der Mischung bepinseln. Dann auf dem Grill oder im Backofen auf dem Blech ca. 15 Minuten braten, bis sie durch sind und die Haut dunkelbraun und knusprig ist.

Und wenn man keine Tapas macht, schmecken die leckeren Hähnchenteile natürlich zu Gemüse, Salat, Kartoffeln und vielem anderen. Oder einfach mal nur so zum Bier. Ohne alles.

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Hefeteig für Pizza

Donnerstag, 10. April 2008 | Autor: Dauni

hefeteig_02_dauni.jpgAus diesem Klumpen Teig soll eine Pizza werden. Aber bevor es soweit ist, gibt es einiges zu tun. Ich bevorzuge einen selbstgemachten Hefeteig. Viele trauen sich an dessen Zubereitung nicht heran, weil sie glauben, es sei schwierig. Dabei ist es im Grunde supereinfach. Man nehme für vier Personen:

500 – 750 gr. Mehl, 1-2 El. Öl, ca. 1/8 lWasser, 1 Prise Salz, 1 Würfel frische Hefe

Das Mehl wird in eine Schüssel gegeben und in der Mitte des Mehles ein kleines Loch gebuddelt. Die Hefe wird mit etwas warmen Wasser in einer Tasse oder Schale aufgelöst und dann in das Mehlloch geschüttet. Nun muss man vorsichtig diese Flüssigkeit so rühren, dass von dem Mehl ringsherum eine kleine Menge hin einfällt, bis ein dickflüssiger Vorteig entstanden ist, der nun ca. 10 Minuten gehen muss. Gehen im Sinne von quellen. Ist die Zeit rum, wird der Vorteig mit dem restliche Mehl verrührt, das Öl und das Wasser nach und nach dazugefügt. Der Teig macht zu Anfang immer den Eindruck, als würde er nicht gelingen, aber das täuscht. Wenn die Zutaten halbwegs verrührt sind, schmeißt legt man den Rührlöffel weg und beginnt, den Teig, der zu diesem Zeitpunkt etwas zauselig aussieht, zu kneten, bis er völlig glatt ist und nicht mehr an den Händen klebt. Sollte er dieses doch tun, ist der Wasseranteil zu hoch. Aber auch das ist nicht weiter tragisch, wozu gibt es Mehl? Einfach davon etwas dazugeben und weiterkneten, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Nun den fertigen Teig nochmals 25-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Achtung: Hefeteig verträgt keine Zugluft! Und vorsichtig gehen muss man auch, sv weiß, was ich meine. ;-)

Der Teig ist dann ok, wenn er sich in etwa um die Hälfte verdoppelt hat. Nun knetet man ihn kurz nochmal durch, legt ihn auf ein geöltes , viereckiges Backofenblech, und rollt ihn dünn aus.

Nun sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die Grundlage für meine Pizza ist auf jeden Fall immer eine Soße aus Dosentomaten, die ich püriert und mit Oregano und Salz durchgekocht habe. Für mich gehören Salami, Oliven, Zwiebeln und geriebener Käse, am liebsten Mozzarella oder Gouda, auf die Pizza. Weitere Zutaten können sein: Champignons, Peperoni, Artischocken aus der Dose, Thunfisch, Sardellen, Kochschinken u. v. a. Die Pizza wird nun im Ofen 25 Minuten gebacken.

pizza_01_dauni.jpgUnd so wie auf dem nebenstehenden Foto, dass für alle gemeinfrei zum kostenlosen Download zur Verfügung, steht, sollte das Ergebnis nach Fertigstellung in etwa aussehen.

Gutes gelingen allerseits.

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