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Mini-Paprika

Freitag, 4. Juli 2008 | Autor: Boris Stumpf

minipaprika_03_bstumpf.jpgminipaprika_02_bstumpf.jpgDer Trend zu kleinen Zucht­formen bei Gemüse hält offenbar an. Bei Muttern entdeckte ich während der Salat­­­vorbereitung diese beiden kleinen Gemüse­­­paprika. Mini-Paprika sozusagen. Sie haben nur etwa die Hälfte des Volumens der gewöhnlichen Gemüsepaprika, sind von angenehm fester Konsistenz und aus­geprägtem Geschmack.

Man konnte die beiden Mini-Paprika auch im ange­machten grünen Salat, deren farbige und vitamin­reiche Zutat sie schlieminipaprika_01_bstumpf.jpgßlich bildeten, noch geschmack­lich von­einander unterscheiden – orange Paprika schmecken eben anders als rote Paprika.

Die Capsicum-Pflanze mit ihren sehr zahlreichen Arten und Zuchtformen (von der scharfen Chili­schote über die Jalapeno, andere Pfeffer­schoten bis hin zur Gemüse­parika) gehört zur Gattung der Nacht­schatten­gewächse, die bekannten Früchte (Schoten) sind pflanzen­typisch übrigens Beeren.

Thema: Gemüse | Ein Kommentar

Grüne Tomaten

Freitag, 20. Juni 2008 | Autor: Boris Stumpf

gruene_tomaten_01_bstumpf.jpgDiese Form von großen, festen Tomaten mit grüner Schale habe ich zuerst in der Frankfurter Kleinmarkthalle entdeckt und probiert. Sie zeigten sich sehr geschmackvoll und richtig bissfest. Diejenige unten links ließ ich noch zwei Tage liegen, um zu beobachten, wie das saftige Grün zunehmend einem Orangerot wich. Aber damit näherte sie sich auch schon unweigerlich dem Stadium der Überreife.

Wie gelbe und andere bunte Tomaten gibt es grüne Tomaten übrigens auch in kleiner Wuchsform.

Thema: Gemüse | Beitrag kommentieren

Weißer Tee

Donnerstag, 27. März 2008 | Autor: Boris Stumpf

weisser_tee_bstumpf.jpgWeißer Tee ist kein Grüner Tee! Im Gegensatz zum Grünen Tee, der unfermentiert bleibt, lässt man Weißen Tee ganz kurz anfermentieren (die Blätter welken für ca. 10 bis 14 Stunden und durchlaufen zwei Trocknungs- und eine Sortierphase). So färben sich die Blätter leicht weiß bis grün-grau, die ungeöffneten Knospen erhalten einen silberfarbenen Flaum. Der aufgegossene Tee schließlich entwickelt durch diesen Prozess ein charakteristisches, angenehm fein-süßliches Aroma mit rauchiger Note.

Weißer Tee wird generell mit sorgfältiger Auswahl handgelesen, für ein Kilogramm Tee der höchstwertigen Sorte Yin Zhen (Silbernadel) werden rund 30.000 ausschließlich ungeöffnete Blattknospen verwendet. Für einfachere Sorten wie den hier abgebildeten Pai Mu Tan (weiße Pfingstrose), die dennoch einen sehr hochwertigen Tee ergeben, werden auch schon geöffnete Blätter verwendet.

Weißer Tee gilt wie Grüner Tee als sehr gesundheitsförderlich, mehr zu diesem Thema finden Sie im Wikipedia-Artikel und bei gesundheit.de.

Der abgebildete Weiße Tee ist übrigens bei einem Tee- und Gewürzhändler in der Frankfurter Kleinmarkthalle für knapp 4 Euro je 100 Gramm erhältlich.

Thema: Getränke | 8 Kommentare

Kiwi – Actinidia deliciosa

Mittwoch, 26. März 2008 | Autor: Boris Stumpf

kiwi_halb_bstumpf.jpgDie bekannte und beliebte Kiwifrucht, bei uns meist einfach Kiwi genannt, ist die Beere (eine Stachelbeere) der Actinidia deliciosa. Diese Pflanze, erst seit 1984 als eigenständige Art ausgewiesen, entstammt der chinesischen Schlingpflanze Actinidia chinensis (Chinesischer Strahlengriffel). Siehe zu Herkunft nebst kurzer Beschreibung auch einen weiteren Artikel zur Kiwi bei Lebensmittelfotos.com.

kiwi_voll_bstumpf.jpgKiwis für den Weltmarkt werden heute hauptsächlich in Italien, Neuseeland, Frankreich, Griechenland, Chile und Japan sowie China und Taiwan angebaut.

Thema: Obst | Beitrag kommentieren

Babybananen

Freitag, 7. März 2008 | Autor: Boris Stumpf

babybananen_fg.jpgBabybananen sind eine kleinere Zuchtform der bekannten »klassischen« Dessert- oder Obstbanane (Musa × paradisiaca). Sie wachsen an kleinwüchsigen Stauden und werden etwa 10 cm lang. Aufgrund der Kürze sind Babybananen kaum gekrümmt, es erübrigt sich in diesem Fall also die Frage: »Warum ist die Banane krumm?«

Die Schale der Babybanane ist im Verhältnis zur Obstbanane dünner, das Fruchtfleisch unterscheidet sich jedoch in der Konsistenz kaum. Geschmacklich würde ich – nach meiner Erfahrung – die Babybanane als etwas konzentrierter und süßer beschreiben; und da sie über dieselben wertvollen Inhaltsstoffe verfügt, ist sie für mich der ideale kleine Energiehappen für jede Gelegenheit.

Am besten kauft man Babybananen, die meist in kleinen Stauden zu drei bis fünf Stück angeboten werden, wie ihre große Schwester auch mit noch grünen Spitzen und Böden (wie auf dem Foto zu sehen) und lagert sie bei normaler Küchentemperatur (um 18°C bis 19°C). Dann nähern sie sich normalerweise im Lauf des Folgetages ihrem optimalen Reifezustand an und bilden erst am darauffolgenden Tag erste deutlichere braune Flecken aus, die den Übergang zur Voll- bis hin zur Überreife kennzeichnen.

Besonders im Zustand der eben erreichten Reife (voll gelb) eigenen sich Babybananen hervorragend als Bestandteil eines knackigen Fruchtsalates.

Wem Babybananen einfach zu klein sind, den verweise ich gerne auf weitere Informationen zu Bananen und Fotos von Bananen.

Thema: Obst | Beitrag kommentieren

Vegetarische Pizza, mit Käse

Sonntag, 2. März 2008 | Autor: Boris Stumpf

pizza_vegetarisch_roh.jpgDa in meiner Familie das Pizza-Backen Tradition hat und mein Vater darin ein Meister ist, muss ich mich natürlich auch ab und zu an einer Pizza versuchen. Anders als mein Vater verwende ich aber einen gekauften Fertig-Teig, da ich nicht über die nötige Teigbäcker-Routine verfüge. Der Fertigteig, den ich verwende, genügt zur Zeit durchaus meinen geschmacklichen Ansprüchen.

Diese hier vorgestellte vegetarische Pizza ist nicht im strengen Sinn vegetarisch, denn ich möchte dabei nicht auf Käse verzichten. Auf eine Pizza gehören für mich einfach passierte Tomaten und grob aufgestreuter Käse als Unterlage.

Neben dieser Unterlage steht mir der Sinn beim »Design« dieser Pizza nach oranger Paprika, milden grünen Pepperonischoten, Cocktailtomaten, Zwiebeln, Mais und in Kräuteröl eingelegten kleinen Oliven. Zur Abrundung einige Gewürze gestreut und zuletzt – darauf lege ich bei jeder Pizza besonderen Wert – folgt sparsam aufgeträufeltes Olivenöl.

pizza_vegetarisch_gebacken.jpgUnd so sieht die vegetarische Pizza nach einer knappen Viertelstunde im vorgeheizten Gasbackofen aus. Geschmacklich würde ich sie leicht in Richtung süß gehend einordnen, was wohl der orangen Paprika und dem Mais zuzuschreiben ist. Eine interessante geschmackliche Variante dürfte sich sicher ergeben, wenn man zusätzlich andersfarbige, z.B. gelbe und grüne Paprika hinzufügt und dafür auf den Mais verzichtet.

Thema: Hauptgerichte | Beitrag kommentieren