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Weißer Tee

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weisser_tee_bstumpf.jpgWeißer Tee ist kein Grüner Tee! Im Gegensatz zum Grünen Tee, der unfermentiert bleibt, lässt man Weißen Tee ganz kurz anfermentieren (die Blätter welken für ca. 10 bis 14 Stunden und durchlaufen zwei Trocknungs- und eine Sortierphase). So färben sich die Blätter leicht weiß bis grün-grau, die ungeöffneten Knospen erhalten einen silberfarbenen Flaum. Der aufgegossene Tee schließlich entwickelt durch diesen Prozess ein charakteristisches, angenehm fein-süßliches Aroma mit rauchiger Note.

Weißer Tee wird generell mit sorgfältiger Auswahl handgelesen, für ein Kilogramm Tee der höchstwertigen Sorte Yin Zhen (Silbernadel) werden rund 30.000 ausschließlich ungeöffnete Blattknospen verwendet. Für einfachere Sorten wie den hier abgebildeten Pai Mu Tan (weiße Pfingstrose), die dennoch einen sehr hochwertigen Tee ergeben, werden auch schon geöffnete Blätter verwendet.

Weißer Tee gilt wie Grüner Tee als sehr gesundheitsförderlich, mehr zu diesem Thema finden Sie im Wikipedia-Artikel und bei gesundheit.de.

Der abgebildete Weiße Tee ist übrigens bei einem Tee- und Gewürzhändler in der Frankfurter Kleinmarkthalle für knapp 4 Euro je 100 Gramm erhältlich.

Autor: Boris Stumpf

Webdesigner, Webkraut, Science-Fiction-Fan.

10 Kommentare

  1. Hm, es gibt nur zwei Gelegenheiten, daß ich Tee trinke. Entweder bin ich krank oder es ist Winter. Wenn es kalt ist, schätze ich heiße Getränke, aber so Mengen an Kaffee oder Kakao schaffe ich dann nicht. Also, vielleicht probiere ich den mal … 100 Gramm komme ich ne kleine Ewigkeit mit aus.

  2. Tee ist auch mein Dingen nicht. Nach spätestens zwei Tassen legt sich ein wolldeckengleicher Geschmackstöter um meinen Gaumen und verleidet mir alles weitere.

  3. Hallo an die beiden Kommentatoren, vielleicht habt ihr nur noch nicht den richtigen Tee gefunden? Früher konnte ich auch nicht kannenweise Tee trinken – heute, mit zunehmender Kenntnis von Getränk, Sorten und Gründen wieso – hat sich das weitgehend gelegt.
    Schaut doch mal hier vorbei, vielleicht findet auch ihr einen neuen Lieblingstee: http://www.teelog.de

    LG doctea

  4. Ich finde es sehr schade, dass die meisten Menschen nur Tee trinken wenn sie krank sind oder Winterzeit ist. Es gibt ja eine riesige Auswahl an verschiedenen Teesorten. Besonders angetan bin ich davon, mir Eistee mit losem Tee selbst herzustellen, da dieser bedeutend weniger Zucker enthält als der handelsübliche Eistee.

    Die Eisteesorten auf http://www.grafen-tee.de finde ich sehr lecker und preiswert ist es ebenfalls. Kann es nur empfehlen.

    Eine sehr erfrischende Abwechslung.

    Liebe Grüße 🙂

  5. doctea und Sluiter verwechseln den Kommentarbereich mit Werbefläche. Demnächst bitte etwas subtiler 😉

  6. Im Bedarfsfall einfach die Links aus Namensfeld und Kommentartext herausnehmen, das wäre mein Vorschlag. Das täte dem jeweiligen Kommentar inhaltlich ja keinesfalls schaden.

  7. Hallo,

    es gibt doch auch Tee speziell für den Sommer. Man sollte die Vorurteile einfach beiseite lassen und es ausprobieren.
    Viele Leute sind überrascht, wie gut Tee auch schmecken kann und er nicht nur heilende Wirkung zeigt.

  8. Ich habe mit den werblichen Kommentaren kein Problem, solange sie inhaltlich nützlich sind.

  9. Ich muss gestehen, dass selbst ich als bekennender Tee-Freak erst vor kurzem den weißen Tee (für mich) entdeckt habe. Was soll ich sagen: er ist sehr fein und dezent und soll außerdem äußerst bekömmlich sein. Also ideal etwa für Leute, die den schwarzen Tee nicht vertragen und denen selbst der grüne Tee noch zu „stark“ ist. Und das Schöne daran: auch wenn man schon ohne einen heißen Tee nur am Schwitzen ist – aus dem weißen Tee lässt sich im Nu, wie aus anderen Sorten auch, ein leckerer Eistee zubereiten. 🙂

  10. Pingback: Weißer und grüner Tee | Lebensmittelfotos.com

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