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Und noch einmal – Weintrauben

Dienstag, 30. September 2008 | Autor: Dauni

weintrauben_03_dauni.jpgJa, ja. Ich weiß. Beiträge über Weintrauben hatten wir schon. Deswegen will ich auch überhaupt nicht noch lange etwas über dieses köstliche Obst schreiben.  Aber diese beiden Trauben sind, wie ich meine, einfach so schön gewachsen, dass ich es mir nicht verkneifen konnte, sie hier zu präsentieren.

Vielleicht gefallen sie ja dem einen oder anderen. ;-)

Thema: Obst | 2 Kommentare

Blumenkohl

Dienstag, 30. September 2008 | Autor: Dauni

blumenkohl_01_dauni.jpg(Brassica oleracea var. botrytis), auch Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl oder Italienischer Kohl genannt, ist laut Wikipedia eine Zuchtsorte des Gemüsekohls (Brassica oleracea) mit fleischigen, in einem Kopf zusammenstehenden Blütensprossen, die als Gemüse gegessen werden. Anders als bei anderen Kohlsorten bildet sich der Blütenstand bereits im ersten Jahr. Werden die Pflanzen nicht geerntet, kommt es zum so genannten Schießen, der gestauchte Spross streckt sich, und es werden gelbe Blüten und dann Samen gebildet.

Bei meiner Mutter wurde der Blumenkohl gekocht und dann mit brauner Butter, in die ein wenig Paniermehl gerührt wurde, übergossen. Dazu gab es Kartoffeln. Sonst nichts. Später lernte ich Blumenkohl mit weißer Soße kennen. Leider war die Köchin, die das Gericht zubereitet hatte, nicht gerade begnadet, was ihre Kochkünste anging. So schmeckte die Mahlzeit dann auch. Der Kohl war matschig gekocht, hatte dadurch seinen Geschmack fast völlig verloren, die Soße bestand aus einer Mehlschwitze, die viel zu dick und mit Mengen von Muskat völlig überwürzt war. Noch heute graust es mich, wenn mich jemand fragt, ob ich zum Gemüse weiße Soße haben möchte. Solche Erlebnisse prägen.

Dabei kann man Blumenkohl auf vielerlei schmackhafte Art auf den Tisch bringen. Die Hauptsache dabei ist für mich,  dass der Kohl  noch Biss hat. Ganz besonders lecker ist  Blumenkohlauflauf.

Hier ist das Rezept für 4 Personen:

1 Blumenkohl, etwa 500 g, Salz, 1 El. Butter, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 100 gr. gekochter Schinken, 2 Eier, 4 El. Milch, 100 geriebener Käse, Pfeffer, Muskat, Schnittlauch

blumenkohl_02_dauni.jpgKohl  von den Blättern befreien, waschen und in kleine Röschen teilen. Dann in Salzwasser, dem ein wenig Muskat beigegeben wurde, ca. 5-7 Minuten kochen. Die Frühlingszwiebeln in Fett kurz andünsten, Schinken in Streifen schneiden. Eier mit Milch und dem Käse verrühren und die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, Schnittlauch hinzufügen. In eine gefettete Auslaufform die Blumenkohlröschen legen und mit den Frühlingszwiebeln und den Schinkenstreifen vermengen. Zum Schluss die angerührte Käse-Eier-Masse darüber gießen. Die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen schieben und das Gericht bei 200 ° Grad auf der mittleren Einschubleiste ca. 30 Minuten backen lassen. Hin und wieder kontrollieren, ob die Käsemasse nicht zu braun, und damit hart und bitter wird (alles schon dagewesen). Bei ersten Anzeichen dafür dann lieber die Hitze etwas reduzieren.

Dann hätte ich noch ein weiteres Rezept anzubieten: Blumenkohl auf indische Art. Ebenfalls für 4 Personen.

Dazu werden benötigt:

1 Blumenkohl wie oben, 2 kleine Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 1 Stückchen Ingwer, 1 Stückchen Chilischote oder scharfe Peperoni, je 1 Messerspitze Kümmel und Kurkuma, 1 El. Curry, Salz, Zitrone, Petersilie, 6 Essl. Pflanzenöl, 1/8 Liter Wasser oder Gemüsebrühe.

Blumenkohl wie oben putzen und waschen und zerteilen. Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauchzehen fein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken. Ingwerwurzel ebenfalls würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Ingwer darin glasig braten, Knoblauch, Blumenkohl, Chilischote und die Flüssigkeit dazugeben, anschmoren  und 15 Minuten dünsten lassen. Mit Curry, Kümmel, Kurkuma würzen und salzen. Vor dem Servieren mit Zitronensaft beträufeln. Als Beilage schmeckt körnig gekochter Reis. Man kann aber auch Kartoffeln zu dem Kohl geben und diese mit garen lassen.

Wem der Kohl und Kartoffeln nach 15 Minuten noch zu knackig sind, kann die entsprechend Kochzeit verlängern. Jeder, wie es ihm beliebt.

So, und nun wünsche ich wieder einmal guten Appetit. Und nicht vergessen: nicht nur die Rezepte gibt es hier kostenlos, auch die Fotos. Zufassen und downloaden.

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Gulasch… – etwas anders

Sonntag, 28. September 2008 | Autor: Sister

gulasch_mit_knoedel_01_sister.jpgWer gern in seiner Küche werkelt, kennt wohl ein bis mehrere Gulaschrezepte. Diese deftige Mahlzeit schmeckt jedem Fleischfan und läßt sich leicht zubereiten, da einfach alle Zutaten zusammen ohne große “Mätzchen” in einem Topf schmoren. So weit, so bekannt.

Was ist jetzt an diesem Gulasch so besonders? Erstens: Er besteht zu 3/4 aus Herzfleisch und 1/4 magerem Suppenfleisch (insg. etwa 3,50 – 4 €). Zweitens: Die dicke braune Soße entstand aus roh püriertem Suppengrün (das erklärt den leicht grünlich/orangenen Touch auf dem Bild), was dem Gulasch kalorienarmen “Stand” und Inhalt gibt. Und drittens: Es beinhaltet weder Paprika noch Tomaten. Die Knödel wiederum habe ich gekauft, die Scheiben müssen nur im Wasserdampf in einem Sieb erhitzt werden. Da bot sich der Dampf aus dem Gulaschtopf geradezu an.

Das Rezept: Drei Zwiebeln grob würfeln, in etwas Fett so weit anbraten, daß sie zwar braun, aber nicht bitter sind. Ein Bund geputztes in der Küchenmaschine nach Geschmack grob oder ganz fein gehäckseltes Suppengrün mit anrösten. Wasser oder Fleischbrühe angießen, bis die Masse breiig ist und aufkochen lassen. Gut geputztes, gewürfeltes Herzfleisch (300 gr Rind, 300 gr Schwein) und das ganze Stück Suppenfleisch (200 gr ohne Knochen) in die kochende Gemüsemasse geben. Abschmecken sei jedem selbst überlassen. Schmoren, bis das Suppenfleisch weich ist, dieses dann aus dem Topf nehmen, kurz auskühlen lassen, in Würfel schneiden und wieder dazutun (bleibt dann saftiger und aromatischer). Herz ist zartes Muskelfaserfleisch, aufgrund seiner Konsistenz verkocht es allerdings nicht und wird auch nicht faserig.

Guten Appetit.

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Ein altes Gericht

Sonntag, 28. September 2008 | Autor: Sister

ochsenmaulsalat_01_sister_0.jpg

Als Sammler alter Kochbücher kommt man mit Rezepten in Berührung, die es heutzutage in Kochbüchern gar nicht mehr gibt – auch deswegen, weil die Zubereitung obsolet wird, da es a) alles fertig gibt und b) die ursprünglichen Zutaten gar nicht mehr zu haben sind. So habe ich mir eine Sammlung seltsamster Rezepte angeeignet, unter anderem eines für Ochenmaulsalat. Daß diese Speise jedoch gar nicht vom Speisezettel verschwunden ist, merkte ich erst auf dem Münchener Viktualienmarkt – da ich aus dem Nordosten stamme, war mir dieser Salat schlicht nicht geläufig. Ursprünglich wollte ich damit nur mein kurioses Rezept bebildern, aber vielleicht interessieren sich auch andere Menschen für ein Bild mit Ochsenmaulsalat. Ich habe jedenfalls lange nach einem gesucht. Ochsenmaulsalat, der im übrigen außer gescheibtem Rindsmaul noch Zwiebeln und Essig/Öl-Dressing beinhaltet, ist außerdem sehr lecker.

Thema: salate | Beitrag kommentieren

Farbenspiele auf dem Markt 2

Samstag, 27. September 2008 | Autor: Boris Stumpf

Äpfel, Erzeugermarkt - 3Nach den vielfältigen Grüntönen des vorangehenden Artikels kommen wir nun zum Farben- und Formenspiel Teil 2: Alles so schön rot hier! Wir bleiben aber in diesem Artikel nicht »sortenrein«, denn Äpfel und Hokkaidokürbisse gehören ganz unterschiedlichen Familien an: Kürbisse zählt man bekanntlich eher zu den Gemüsen.

HokkaidokürbisseEin Tipp übrigens, alle Bilder aus beiden Artikeln betreffend (aber natürlich auch einige andere Bilder in diesem Blog): Die meisten gängigen modernen Bildbearbeitungsprogramme dürften eine Funktion anbieten, die es ermöglicht, ein Bild nahtlos (seamless) zu machen, so dass man es z.B. als Hintergrundbild kacheln kann. Probieren sie es doch einfach einmal mit diesen Bildern aus. Nahtlos gemacht, anschließend auf eine geeignete Größe verkleinert und als gekachelter Desktop-Hintergrund eingesetzt, könnten Sie sich versucht fühlen, in ihren Monitor zu beißen.

Thema: Gemüse, Obst | Beitrag kommentieren

Farbenspiele auf dem Markt 1

Samstag, 27. September 2008 | Autor: Boris Stumpf

Äpfel, Erzeugermarkt Äpfel, Erzeugermarkt - 2Gerade am Ende des Sommers, wenn die ersten kälteren herbstlichen, aber noch sonnigen Tage einziehen, erfreut man sich besonders am bunten Farbenspiel natürlicher Früchte, die auf einem Erzeugermarkt frisch angeboten werden. Anders als die genormt gleichförmig aussehenden und gewachst aufpolierten EU-konformen Äpfel und Birnen aus dem Supermarkt laden solche Obstsorten direkt vom Bauern doch geradezu zum Anbeißen ein.

Birnen, ErzeugermarktSind es nicht gerade die kleinen Abweichungen und Fehler sowie das vielfältige Farben- und Formenspiel solcher Naturprodukte, die deren ganz besonderen Reiz ausmachen? Dass sie nebenbei dankbare Fotomotive darstellen, versteht sich von selbst …

Thema: Obst | Beitrag kommentieren

Krabben mit Avocado

Samstag, 20. September 2008 | Autor: Dauni

avocado_mit-krabben_01_dauni.jpgoder auch Avocado mit Krabben.  Dieser Beitrag ist eine kleine Ergänzung zu diesem Artikel von sister, in dem bereits das Wichtigste über die Frucht gesagt wurde.

Als  Zwischengericht  esse ich Avocados gerne mit Krabben. Es ist ganz einfach zuzubereiten. Die Avocados behandeln wie bereits von sister beschrieben, das Fruchtfleisch wird allerdings nicht zerkleinert und zu dieser außerordentlich leckeren Creme verarbeitet, sondern bleibt in der Schale und wird mit Cayennepfeffer bestreut. Die Krabben durchmengt man mit etwas Dill, füllt sie auf die halbierten Avocados und dann wird beides gemeinsam genüsslich ausgelöffelt.  Dazu gibt es Toastbrot.

Noch eins am Rande: Avocados sind nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund, denn

Hauptbestandteil der Avocado sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren (überwiegend Ölsäure). Aufgrund ihres hohen Fettgehalts (bis zu 30 Prozent) ist die Avocado sehr kalorienreich (100 g/220 kcal). Avocados sind reich an Mineralstoffen, vor allem Magnesium, Kalium und Eisen. Nicht zuletzt machen die Vitamine der B-Gruppe, das Provitamin A (Vorstufe des Vitamin A) und die Vitamine E und K die Avocado zu einem Lebensmittel mit beträchtlichem Nährwert.

Na, da schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.  ;-)

Thema: Meeresfrüchte, Obst | 2 Kommentare

Oh du schöne Äpfelzeit!

Samstag, 20. September 2008 | Autor: birka

apfel_01_birka.gifJetzt ist ja die Zeit, wo uns überall gelbe und rotbackige Äpfel von den Bäumen entgegenlachen. Ganz praktische Früchtchen, diese Äpfel: Schnell auf dem Weg zur Arbeit mal ein, zwei Äpfel in die Jackentasche gesteckt und schon hat man ein gesundes Proviant für den Tag. Nicht umsonst heißt es schließlich: “An apple a day keeps the doctor away!” (“Ein Apfel am Tag, hält den Doktor fern!”)

pfel_01_birka.gifLetztens bekam ich von einem Bekannten einen ganzen Karton mit Äpfel aus seinem Obstgarten geschenkt. Leider hatten manche ein paar Druckstellen und wurden dort recht schnell braun. Mit ”einem Apfel am Tag” wäre es ein Wettlauf gegen die Zeit geworden und den ganzen Tag NUR Äpfel, darauf hatte ich auch keine Lust.

Stattdessen entschied ich mich also für Apfelpfannkuchen: Auf die Pfannkuchen-Masse in der Pfanne einfach ein paar Apfel-Scheiben drauf legen, wenden und zum Schluss noch mit Zimtzucker bestreuen……Mmmh, lecker!

apfelpfannkuchen_01_birka.gif

Thema: Hauptgerichte, Obst | Beitrag kommentieren

Butternut trifft Wok…

Mittwoch, 17. September 2008 | Autor: plasmajobber

butternut01frei-hufi.jpg… die “Butternuss” ist ein (Tadaaahh) Kürbis !? Sieht einer Birne ähnlich, hat ziemlich viel Fruchtfleisch, aber wenig Kerne, ist intensiv orange und ziemlich lange haltbar, man kann ihn getrost ein ganzes Jahr liegen lassen. Dann ist er allerdings etwas faserig. Vor allem frisch schmeckt er lecker, sowohl als Rohkost, wie auch als Suppe oder Wok-Gericht, oder vegetarisches Schnitzel, oder sogar als Dessert:

butternut01hg-hufi.jpg

Reichlich braunen Rohrzucker auf die Schnittfläche des halbierten Kürbisses streuen und bei 150 Grad im Backofen eine Stunde backen, dann einfach aus der Schale löffeln. Ich habe mich für die Wok-Variante entschieden, nicht, um ihn asiatisch zu verbrämen, nein, mehr wegen der Garmethode.

butternut02hg-hufi.jpg

So konnte ich alles kleinschneiden und zusammen in einen Topf schmeißen. Nämlich: 1 Butternut, 300 Gramm gemischtes Hackfleisch, 1 Zwiebel, zwei Zucchini, 5 Tomaten, 1 grüne Paprikaschote und zwei große Knoblauchzehen. Dazu diverse Kräuter und Gewürze (Oregano, Schnittlauch, Petersilie, Piment, Currypulver, Chili, Zitronenpfeffer, Salz), einen Schuß Küchenwein und etwas Hühnerbrühe.

butternut03hg-hufi.jpg

Hackfleisch kräftig anbraten, feinst gewürfelte Paprika, Zwiebel und Knofi dazu, dann nach und nach die einzelnen Gemüse nach Härtegrad dazugeben, mit wenig Wein und Brühe ablöschen und alles jeweils so garen, daß am Ende das Gemüse noch einen Biß hat. Erst jetzt die Kräuter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer keinen Kürbis mag, es geht sicher auch ohne, aber, da der Butternut keinen starken Kürbisgeschmack hat, sondern eher “möhrig-nussig” schmeckt, lohnt sich ein Versuch allemal. Und schon hat sich der Speiseplan um ein Rezept erweitert.

Guten Appetit und Bilder für alle !

Thema: Allgemein, Gemüse, Hauptgerichte, Zutaten | Beitrag kommentieren

Die Avocado

Sonntag, 14. September 2008 | Autor: Sister

avocado_02_sister.jpgDie “Butterfrucht” eines Lorbeergewächses – die Avocado – kommt ursprünglich aus Südamerika. Hierzulande wird sie gerne pur, im Salat oder als Guacamole genossen. Das hellgelbe bis lindgrüne Fruchtfleisch der Avocado und der davon umhüllte große Kern haben ein so typisches Aussehen, dass beides einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Fleisch der Avocado oxidiert an der Luft genau wie der Apfel, aus diesem Grunde sollte man die Avocado mit ein paar Spritzern Zitronensaft zubereiten. Eigentlich ist die birnenförmige Frucht eine Beere; reif ist sie, wenn sie auf Fingerdruck sacht nachgibt.

Ein schnelles Rezept für Guacamole:

Eine Avodado halbieren und das Fruchtfleisch in eine Schüssel löffeln. Wenig Zitronensaft dazu träufeln. Mit der Gabel zerdrücken (oder in einem Schnellhäcksler zermusen), bei zufriedenstellender Konsistenz (cremig) vorsichtig mit Salz abschmecken. Nun eine gewürfelte Zwiebel und ein bis zwei zerdrückte Knoblauchzehen dazugeben, mit Cayennepfeffer abschmecken – voilá. Dieser leckere Dip kann unendlich variiert werden – viel Spaß beim Ausleben Ihrer kulinarischen Phantasien.

Thema: Gemüse | 3 Kommentare

Knieper strikes again

Freitag, 12. September 2008 | Autor: Dieter Petereit

180 Euro für die Ablichtung einer Schüssel Reis. Günstig im Vergleich zu früheren Summen, mag man denken. Was aber an Tobias Artikel auf BlogTotal wirklich interessant ist, ist seine Analyse der Verdienstmöglichkeiten des Knieperschen Webimperiums. Lesetipp!

Thema: About Us | 11 Kommentare

Zwetschge oder Pflaume?

Dienstag, 9. September 2008 | Autor: Dauni

Bislang war mit der Unterschied nicht klar. Aber da ich immer bemüht bin, meine Kenntnisse zu erweitern, habe ich mich schlau gemacht und folgendes dank Wikipedia gelernt:

pflaumen_01_dauni.jpgDie Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica) (auch Zwetschke und Zwetsche oder Quetsche) ist eine Unterart der Pflaume und damit eine Obstart. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst. Im Gegensatz zur echten Pflaume ist die Zwetschge weniger rundlich, hat Enden mit deutlichen Spitzen, eine mehr ins dunkelblaue gehende Farbe, eine stärker ausgeprägte Naht und lässt sich leichter vom Stein („Kern“) lösen.

Soweit, so gut. Aus und mit Zwetschgen lassen sich leckere Dinge zubereiten. Fruchtaufstrich (Mus), Schnaps (Slivovic),Kompott, Knödel und natürlich Kuchen.

Womit ich auch gleich bei meinem zweit liebsten Kuchen nach Käsekuchen wäre. Ich habe mich gestern in die Arbeit gestürzt und unter Verwendung eines Hefeteiges, dem allerdings noch 2 Eier, 1/4 l Milch, 60 gr. Zucker und 50 gr. Butter zugefügt wurden, einen Zwetschgenkuchen gebacken.

Nachdem der Hefeteig fertig und mit den Zwetschgen belegt war, bestreute ich ihn noch mit einem Zucker/Zimtgemisch und schwupps wurde das Blech in den vorgeheizten Backofen geschoben. Während der 45 Minuten, in denen der Kuchen im Ofen war, verbreitete sich in der Wohnung ein köstlicher Duft, der mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ.

pflaumenkuchen_01_dauni.jpgIch konnte es mir kaum verkneifen, den Kuchen nach Ablauf der Backzeit sofort anzuschneiden. Da es aber schon spät am  Abend war, leider hatte ich die ganze Aktion zu spät gestartet, zügelte ich meine Gier und ließ ihn erst einmal über Nacht auskühlen. Aber das Warten hat sich gelohnt. Heute morgen genoss ich das erste, saftige Zwetschgenkuchenstück, bei dem es allerdings nicht geblieben ist. Ach, was soll’s. Nur einmal im Jahr ist Zwetschgenzeit. Da dürfen die Hosen auch hinterher mal wieder ein bisschen kneifen.

Thema: Kuchen und Kram, Obst | 4 Kommentare

Rumpsteak mit Zwiebel-Rotwein-Jus

Freitag, 5. September 2008 | Autor: Uli

Der kulinarische Gipfel meiner provinziellen Sichtweise der profanen Kochkunst: das Rumpsteak!

rumpsteak_zwiebeln_01_ulikutting.jpg

Ich gebe zu, ich kann einfach nicht widerstehen, wenn es um Rumpsteak geht. Egal ob Rumpsteak pur mit Kräuterbutter, Rumpsteak mit Pfeffer-Congnac-Sauce oder – wie hier – Rumpsteak mit Zwiebel-Rotwein-Jus: Hauptsache zart und englisch!

Apropos englisch. Wie bestellt man eigentlich ein “Rumpsteak englisch” auf englisch? Also in England? Raw? Bloody? Undone? Nö, ganz einfach: blue!

Das oben gezeigte gute Stück (um es mal genau zu benennen: Rumpsteak mit Zwiebel-Rotwein-Jus, Folienkartoffel, gegrilltem Gemüse und Salatbeilage) habe ich übrigens in Marmaris (Türkei) am Hafen genießen dürfen. Hier noch schnell der passende Hintergrund dazu: weiter…

Thema: Fleisch, Hauptgerichte | 3 Kommentare

Laugencroissants

Freitag, 5. September 2008 | Autor: Boris Stumpf

laugencroissants_frei_01_bstumpf.jpgAnstelle normaler Croissants favorisiere ich – als gelegentliches Frühstück – für gewöhnlich die Variante des Laugencroissants. Ich mag einfach diesen ganz spezifischen Laugengebäck-Geschmack. Die abgebildeten Exemplare stammen von einem echten Bäcker (Bäckerei-Konditorei Klein auf der Bergerstraße 120), deren es in Frankfurt leider nicht mehr viele gibt. Die Laugencroissants gelingen ihm stets gleichmäßig hervorragend, lediglich in der Form gibt es gelegentlich kleinere Abweichungen von der Norm-Form, wie im ersten Bild zu sehen.

laugencroissants_02_bstumpf.jpgGute Croissants übrigens, so meine Erfahrung, erkennt man u.a. am vergleichsweise hohen Gewicht. Croissants (also Hörnchen nach französischer Art) werden mit mehreren abwechselnden Lagen Teig und Butter (idealerweise reichlich davon) zubereitet, dadurch erlangen sie die hohe Masse und die gewisse »Fettigkeit«. Leider wird diese typische Eigenschaft hierzulande oft (und meist bei den bekannten großen Backketten) nicht erreicht, und die Produkte sind eher luftige und trockene Hörnchen. Die müssen aber tatsächlich gar nicht schlecht sein, und wenn ich mich recht erinnere, kenne ich hervorragende Vertreter dieser Art als Karlsbader Hörnchen.

Die hier gezeigten Laugencrossants erreichen übrigens diese typische fettig-schwere Konsistenz nicht ganz, sie sind aber trotzdem höchst schmackhaft.

Thema: Backwaren | Beitrag kommentieren

Zucchini – heute gelb

Freitag, 5. September 2008 | Autor: Boris Stumpf

zucchini-gelb_01_bstumpf.jpgEs scheint ein Trend zu sein, da bin ich inzwischen sicher: Gemüse, die man lange Jahre in grüner Gestalt (oder roter wie Tomaten) kannte, sind nun auch in Gelb erhältlich. Zucchini gibt es aber nicht nur im traditionellen Grün und kräftigem Gelb, wie hier präsentiert, sondern auch grün-gelb gestreift. (Möglicherweise für diejenigen, die sich nicht entscheiden können). Über den Geschmack gelber Zucchini kann ich im Moment noch nichts sagen, da ich die soeben fotografierten Exemplare noch nicht gegessen habe. Aber etwas zur Rechtschreibung des Namens:

zucchini-gelb_02_bstumpf.jpgDer Name »Zucchini« kommt, das ahnt man glatt, aus dem Italienischen. Wir haben es bei der bekannten Schreibweise eigentlich mit dem Plural, auf »i« endend, zu tun. Eine Frucht ist im Italienischen ein Zucchino. Da der Name aber inzwischen stark bei uns eingebürgert ist und sich der italienische Plural als deutscher Singular durchgesetzt hat, bevorzugt auch der Duden diese Schreibweise gleichermaßen für Singular und Plural: die Zucchini.

Ausgesprochen wird das »cch« des Italienischen übrigens wie unser deutsches »ck«, durch das harte »k« verkürzt sich dabei der vorangehende Vokal, hier also das »u«: [tsuˈkiːni].

Thema: Gemüse | Beitrag kommentieren