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Zwetschge oder Pflaume?

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Bislang war mit der Unterschied nicht klar. Aber da ich immer bemüht bin, meine Kenntnisse zu erweitern, habe ich mich schlau gemacht und folgendes dank Wikipedia gelernt:

pflaumen_01_dauni.jpgDie Zwetschge (Prunus domestica subsp. domestica) (auch Zwetschke und Zwetsche oder Quetsche) ist eine Unterart der Pflaume und damit eine Obstart. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst. Im Gegensatz zur echten Pflaume ist die Zwetschge weniger rundlich, hat Enden mit deutlichen Spitzen, eine mehr ins dunkelblaue gehende Farbe, eine stärker ausgeprägte Naht und lässt sich leichter vom Stein („Kern“) lösen.

Soweit, so gut. Aus und mit Zwetschgen lassen sich leckere Dinge zubereiten. Fruchtaufstrich (Mus), Schnaps (Slivovic),Kompott, Knödel und natürlich Kuchen.

Womit ich auch gleich bei meinem zweit liebsten Kuchen nach Käsekuchen wäre. Ich habe mich gestern in die Arbeit gestürzt und unter Verwendung eines Hefeteiges, dem allerdings noch 2 Eier, 1/4 l Milch, 60 gr. Zucker und 50 gr. Butter zugefügt wurden, einen Zwetschgenkuchen gebacken.

Nachdem der Hefeteig fertig und mit den Zwetschgen belegt war, bestreute ich ihn noch mit einem Zucker/Zimtgemisch und schwupps wurde das Blech in den vorgeheizten Backofen geschoben. Während der 45 Minuten, in denen der Kuchen im Ofen war, verbreitete sich in der Wohnung ein köstlicher Duft, der mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ.

pflaumenkuchen_01_dauni.jpgIch konnte es mir kaum verkneifen, den Kuchen nach Ablauf der Backzeit sofort anzuschneiden. Da es aber schon spät am  Abend war, leider hatte ich die ganze Aktion zu spät gestartet, zügelte ich meine Gier und ließ ihn erst einmal über Nacht auskühlen. Aber das Warten hat sich gelohnt. Heute morgen genoss ich das erste, saftige Zwetschgenkuchenstück, bei dem es allerdings nicht geblieben ist.

Ach, was soll’s. Nur einmal im Jahr ist Zwetschgenzeit. Da dürfen die Hosen auch hinterher mal wieder ein bisschen kneifen.

6 Kommentare

  1. Da kommen Kindheitserinnerungen hoch: der Duft von frisch gebackenem Quetschenkuchen. Denn zum Einen bin ich in direkter Nachbarschaft zu einer alteingesessenen Landbäckerei groß geworden und zum Anderen versuchten meine Großmutter und ihre Schwester ebendieser Bäckerei in Qualität und Kreativität Paroli zu bieten. Größtenteils mit Erfolg…

  2. Wir hatten im Garten meiner Kindheit 60 Obstbäume, davon zwei Drittel Pflaumenbäume. Pflaumenkuchen ist mir daher fast vertrauter als mein rechter großer Zeh.

  3. Ich habe im übrigen festgestellt, dass sich der Kuchen, sofern überhaupt davon etwas übrig bleibt, auch prima einfrieren lässt. Und er schmeckt sogar noch, wenn er aufgetaut wird. Davon war ich am meisten überrascht.

  4. Gut so. Denn sonst hätte das Eiinfrieren ja im Nachhinein betrachtet auch keinen Sinn gehabt 😉

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