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Tag-Archiv für » Ananas «

Ananas, ein Gedicht

Donnerstag, 23. Oktober 2008 | Autor: SV

Zwei Scheiben Ananas, lagen auf´m Teller. Sind sie plötzlich nicht mehr da, war irgend jemand schneller.

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Thema: Obst | 4 Kommentare

Filet Kanton (Filet Hawaii)

Donnerstag, 16. Oktober 2008 | Autor: Sister

filet_hawaii_02_sister.jpgFleisch mit Obst erscheint nur demjenigen als Widerspruch, der so etwas noch nie probiert hat. Aber nicht nur Schwein süß-sauer vom Eckimbiß ist dafür ein gutes Beispiel. Die deutsche Küche kennt etliche Beispiele, z.B. Birnen, Bohnen und Speck; Backobstsuppe mit Schweinebauch oder auch nur schlichten Geflügelsalat. Sehr lecker ist auch das weiter unten genannte Rezept für Kasseler mit Ananas!

filet_roh_02_sister.jpgEine der bekanntesten Kombinationen ist auch das Filet Hawaii oder Toast Hawaii. In beiden Fällen handelt sich um ein mit Ananas (klassisch, man kann auch Pfirsich oder Mandarinen nehmen) belegtes Schweinemedaillon aus dem Filet, daß mit Käse gratiniert wird. Unser Beispiel hier ist mit Madarinen belegt, da sie auf der kleinen Fleischscheibe besser halten. Da die Mandarine aus China kommt, habe ich es einfach mal Kanton genannt.

Das Rezept ist schnell erklärt: Ofen vorheizen. Die mindestens 2 Finger dicken Filetscheiben sanft in ebenmäßige Form drücken (nicht klopfen, nicht breitquetschen), mit Öl, Salz, Pfeffer würzen und in heißem Öl von beiden Seiten ganz kurz kräftig anrösten. Dann die Scheiben in eine Auflaufform oder ähnliches nebeneinander legen und mit Ananas (…Pfirsich oder Mandarinen) belegen. Dann dick mit Käse bestreuen oder belegen und im Ofen fertiggaren. Die Medaillons sind fertig (also rosa, aber durch), wenn der Käse gut zerlaufen ist. Wenn der Käse unbedingt braun sein soll, müssen Sie die Filets halb durchbraten und den Käse nur übergrillen, sonst wird Ihnen das Fleisch hart.

Varianten: Sie können das Fleisch auch mit Sojasauce würzen oder die Scheiben mit Frühstücksspeck umwickeln. Guten Appetit.

Thema: Fleisch, Hauptgerichte, Obst | 2 Kommentare

Ananas mit Fleisch

Mittwoch, 15. Oktober 2008 | Autor: Dauni

annanas_01_dauni.jpgDas hier ist, wie man unschwer erkennen kann, eine Ananas. Sie gehört zu der Familie der Bromeliengewächse und kommt ursprünglich aus Amerika. Obwohl es wohl mehr als 100 Ananassorten gibt, ist bei uns meist die Cayenne-Ananas erhältlich, die ihren Siegeszug von Frankreich aus, wo sie bereits im 18. und 19. Jahrhundert in Glashäusern gezogen wurden, in die ganze Welt antrat. Anbauorte waren und sind: Hawaii, Kenia, die Philippinen, Thailand,Ghana, Uganda, Kamerun, Südafrika, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Malaysia und Taiwan. Die industrielle Verarbeitung und der mechanisierte Anbau/Ernte begann Ende des 19. Jahrhunderts auf Hawaii, das rasch zum führenden Ananas-Anbaugebiet aufstieg, inzwischen aber von anderen Ländern in der Produktion abgelöst wurde. Wie auch immer, zumindest ist mir nun endlich klar, warum der Toast Hawaii Toast Hawaii heißt.

kassler_01_dauni.jpgDas hier ist ein Stück Kasseler Lachsfleisch. Kasseler ist Stück gepökeltes und leicht geräuchertes Schweinefleisch aus dem Rippenstück. Heute wird Fleisch wohl kaum noch durch Einlegen in eine Salzlake (Nasspökeln) oder durch Einreiben mit einer Salzschicht (Trockenpökeln), beides Verfahren zum haltbar machen, gepökelt, sondern durch das Einspritzen der Lake direkt in das Fleisch. Leider wird durch das Pökeln der Geschmack stark verändert. Deshalb wird heutzutage meist nur noch gepökelt, wenn der Fisch, Fleisch oder Wurst anschließend geräuchert werden soll. Womit wir wieder beim Kasseler wären.

Kasseler wird gerne zu deftigen Gerichten wie Sauerkraut, Grünkohl und in Eintöpfen gegessen. Nun wird sich der geneigte Leser langsam fragen, was hat das alles mit der oben erwähnten Ananas zu tun? Ganz einfach: ich habe ein Rezept, in dem beide Zutaten verwendet werden. Ananas mit Kassler und Käsesoße. Klingt für den einen oder anderen vielleicht merkwürdig, schmeckt aber wirklich klasse. Und ist besonders geeignet für Besuch, da man sowohl das Fleisch als auch die Soße bereits vorbereiten kann.

Und jetzt geht es endlich los. Wir benötigen für 4 Personen:

1 frische Ananas oder 2 gr. Dosen Ananas in Scheiben, 1 kg. Kassler Lachsfleisch, 100 gr. mittelalter Gouda, 2 Ecken Schmelzkäse natur, Weißwein, Salz, Pfeffer, Ananassaft, 1/8 l. Wasser, 1-2 Tl. Mehl, Butter,

Das Kasseler wird in einem Topf von allen Seiten schön braun angebraten und ca. eine dreiviertel Stunde geschmort. Die frische Ananas schälen und in Scheiben schneiden bzw. Dosenananas abgießen und den Saft auffangen. In einem kleine Topf etwas Butter zerlassen und mit Mehl und Wasser zu einer leichten Schwitze verarbeiten, in der dann der Schmelzkäse langsam aufgelöst wird. Den Gouda in die Soße reiben und langsam zum schmelzen bringen. Das Ganze mit einem kräftigen Schuss Weißwein und Ananassaft ablöschen. Mit einer Prise Salz (vorsichtig, da Schmelzkäse und Gouda bereits salzig sind) und Pfeffer abschmecken. Das fertige Kasseler in Scheiben schneiden und jeweils 1 Scheibe Fleisch und 1 Scheibe Ananas in eine Auflaufform schichten. Die Käsesoße darüber gießen und im Ofen ca. 10 Minuten überbacken lassen.

Dazu reicht man Baguette, Ciabatta oder auch Fladenbrot und einen schönen gekühlten Weißwein.

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Thema: Fleisch, Hauptgerichte, Obst | Ein Kommentar

Geflügelfleisch indisch, mit Curry und Ananas

Sonntag, 27. Juli 2008 | Autor: reizzwecke

Rezept für zwei Personen:

  • 2 Hand voll Geflügelfleisch (Putenbrust, Hähnchenbrust)
  • 1 Zwiebel, Knoblauch nach Bedarf oder Geschmack - man kanns auch weg lassen
  • etwas Butter, etwas Mehl
  • Milch
  • Ananas aus der Dose oder frisch, in Stücken
  • Currypulver (viel), Ingwerpulver, Chilipulver, Kurkuma, wenig Salz und was Euch sonst noch einfällt

Die Butter in einem größeren Topf zergehen lassen, die fein gewürfelte Zwiebel darin schwitzen (später kann man noch den fein gehackten Knoblauch zugeben) bis sie schön glasig ist, Vorsicht: nicht zu heiß werden lassen, die Butter soll nicht braten!

Dann mit etwas (1-2 EL) Mehl bestäuben (klassische Mehlschwitze), gut rühren und schluckweise mit einer Tasse Wasser, dann Milch aufgießen. Immer rühren und Milch dazu, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Das ganze weiter leicht kochen lassen, immer wieder umrühren.

Das Fleisch würfeln und in einer Pfanne mit etwas Fett (Öl, Margarine…) gut anbraten.

Die Soße mit den Gewürzen nach Bedarf mild oder schärfer abschmecken. Ich brauche immer ganz viel Curry, weniger Ingwer, bisschen mehr Chili…

Das Fleisch und die Ananasstückchen in die Soße geben und ziehen lassen. Nochmal mit Gewürzen und dem Ananassaft abschmecken. Da jetzt die Soße auch noch einmal dicker geworden ist (nachdem sich die weichen Zwiebeln zerrieben haben) kann man fast den ganzen Ananassaft verwenden - ansonsten mitMineralwasser auffüllen und austrinken ;o)

Geflügelfleisch indische ArtAm besten finde ich es, wenn es beim Essen würzig-aromatisch ist, der süße Ananasgeschmack durchkommt, aber sich nach wenigen Sekunden dann das Chili bemerkbar macht. Man kann aufpassen was so im Mund “passiert”. Echt spannend!

Zu dem Gericht passt natürlich am besten Reis. Helle, aber nicht süße Brotsorten sollten auch gehen.

Geflügelfleisch indische ArtSelbstverständlich kann man statt Chilipulver und Ingwerpulver auch mit den “echten” Schoten und Wurzeln experimentieren. Und die Verfeinerung mit anderen Kräutern und Gewürzen ist natürlich auch erlaubt, genau so wie die gemeinfreie Nutzung der hier zur Verfügung gestellten Fotos.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Ps: Ein blauer Teller muss es nicht unbedingt sein, aber ich habe mal gelernt, dass Farbkontraste beim Essen wichtig sind um den Appetit anzuregen. Ich mag trotzdem blaue Teller lieber als blaues Essen.

Thema: Fleisch, Geflügel, Hauptgerichte, Zutaten | 5 Kommentare

Ananas

Mittwoch, 26. März 2008 | Autor: SV

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[Foto: Elke Müller | Seelenfarben.de]

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Ananas

Mittwoch, 19. März 2008 | Autor: Dieter Petereit

Vor rund fünfzehn Jahren probierte ich die Ananas-Diät aus. Die funktionierte wunderbar. Wenn ich mich recht erinnere, bestand das Prinzip darin, dass ein spezielles Enzym in der Frucht eine Art Fatburner-Effekt im Körper auslöst. Sechs Kilo verlor ich in einer einzigen Woche. Später versuchte ich es noch einmal, mit weit weniger Erfolg. Wahrscheinlich hat es auch was mit dem Alter zu tun…

Abseits jeglicher Diäten ist es natürlich einfach eine vorzüglich schmeckende Frucht, von der ich just vor dem Schreiben dieses Beitrags erneut kostete.

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