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Beiträge vom » Juni, 2008 «

Verführung in Rot

Freitag, 27. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

ErdbeerenNich’ schon wieder Erdbeeren … Doch ! Es ist wie mit dem Spargel, ich kann einfach nicht aufhören. Allerdings beschränkt sich diese Sucht auf die entsprechende Wachstumszeit der süßen Verführerinnen in meiner Region. Weihnachten braucht mir auch keiner mehr damit kommen. Aber jetzt, gepflückt im Tau des jungen Tages, geküßt von den ersten Strahlen der Morgensonne und im Depot die ganze Süße der vergangenen Sonnenküsse … Okay, ich schweife ab, was ich damit sagen wollte, ich werde ihnen bis zur letzten nachstellen und sie vernaschen ! Am liebsten mit Rohrzucker, etwas Zitronenabrieb oder auch Minze, ein wenig Magerquark und einem Tröpfchen Orangenlikör vermengt. Aber auch pur, wenn die Lust am größten ist.

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Grüne Tomaten

Freitag, 20. Juni 2008 | Autor: Boris Stumpf

gruene_tomaten_01_bstumpf.jpgDiese Form von großen, festen Tomaten mit grüner Schale habe ich zuerst in der Frankfurter Kleinmarkthalle entdeckt und probiert. Sie zeigten sich sehr geschmackvoll und richtig bissfest. Diejenige unten links ließ ich noch zwei Tage liegen, um zu beobachten, wie das saftige Grün zunehmend einem Orangerot wich. Aber damit näherte sie sich auch schon unweigerlich dem Stadium der Überreife.

Wie gelbe und andere bunte Tomaten gibt es grüne Tomaten übrigens auch in kleiner Wuchsform.

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Es gibt Fischbrötchen, Baby

Freitag, 20. Juni 2008 | Autor: Dieter Petereit

Tja, es ist schließlich Freitag und am Freitag isst der gute Christ eben Fisch. Haben Sie sich schon desöfteren gefragt, warum das so ist? Nein? Haben Sie nicht? Mir wurscht, fisch, ich erzähl´s trotzdem:

Christen essen am Karfreitag Fisch, weil der Fisch eines der ältesten Symbole ist, mit dem sie sich zu erkennen geben. Das Wort “Fisch” heißt auf griechisch “Ichthys”. Das sind die Anfangsbuchstaben von “Iesos Christos Theou Yios Soter”. Auf deutsch: “Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter”. Darüber hinaus ist es christliche Tradition, dass an Fasttagen generell auf Fleisch “der Tiere des Himmels und der Erde” verzichtet wird. Nach christlicher Tradition verzichtet man an Freitagen - in Erinnerung an den Karfreitag - auf teueres Fleisch und isst stattdessen Fisch, der nicht zu Fleisch zählt und früher billiger war.

[Quelle: IQ Lycos]

Und nun das Brötchen, Seniores y senioras:

fischbroetchen, genau genommen ein matjeshering

Thema: Fisch | 5 Kommentare

Ohne viele Worte - Fenchelfischsuppe

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: Dauni

fenchelfischsuppe_01_dauni.jpgIm Februar habe ich bereits das Rezept und Bilder der Zutaten eingestellt. Heute liefere ich nun endlich einmal das Foto des fertigen  Hauptgerichtes nach. Wurde auch mal Zeit

Sieht doch appetitlich aus, oder?  Und schmeckt hervorragend :-)

Noch ein kleiner Tipp für diejenigen, die das erste Mal auf diese Seite sind: alle  Fotos können kostenlos heruntergeladen und verwendet werden. Weitersagen.

Thema: Hauptgerichte | Beitrag kommentieren

Noch mehr Spargel

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: Dauni

spargel_01_dauni.jpgAuch wenn die Spargelzeit bereits vorbei ist, werfe ich mal eben 500 gr. der weißen Stangen auf den Markt. Spargel zuzubereiten ist eigentlich keine Kunst, wenn die Qualität stimmt. Dabei ist es nicht einmal gesagt, dass immer der teuerste auch der beste sein muss. Wir haben schon Spargel direkt vom Bauernhof gekauft,  der nur fade schmeckte, obwohl wir ihn nach der althergebrachten Methode zubereitet haben:

Salzwasser, dem ein Hauch Muskat, ein Stich “guter Butter”  und eine  Prise Zucker zugefügt wurden in einem Topf zum kochen bringen, den dünn geschälten Spargel hineingeben und ca. 10-20 Minuten, je nach der Dicke der Stangen, köcheln lassen. Am besten ist es, man zieht zwischendurch mal eine Probe. Wir essen das Gemüse lieber noch etwas al dente, andere mögen es weicher.

spargel_02_dauni.jpgDie klassische Beilage dazu ist natürlich Schinken, gekocht, geräuchert, luftgetrocknet, jeder so, wie er es mag. Ein schönes Schnitzel oder Kotelett ist auch nicht zu verachten, und dazu gibt es natürlich auch noch leckere Kartöffelchen.

Sehr gut schmeckt Spargel aber auch, wenn er im Backofen in einer Auflaufform mit Butterflöckchen und Parmesan überbacken wird. Die Zubereitungsart ist ganz simpel: Spargel ankochen, in Form legen, Butterflöckchen drauf, frischen geriebenen Parmesan darüber geben und ab in den Ofen, bis der Parmesan eine goldgelbe Farbe angenommen hat. Dauert meist 10-15 Minuten. Dazu kann man auch noch Fleisch essen, für uns muss es aber nicht sein, weil es auch so ein sehr leckeres Gericht ist.

Früher war es durchaus üblich, dem Kochwasser, in dem der Spargel gegart wird,  die Schalen und die Abschnitte zuzufügen. Aus dem durchgeseihten Sud wurde meist noch eine Spargelcremesuppe zubereitet, indem man eine leichte Mehlschwitze mit der Flüssigkeit aufgoss, sodass diese sämig wurde.  Abgeschmeckt wurde mit  Zitrone, Salz, Pfeffer und Muskat, dann wurde die Suppe mit einen Eigelb abgezogen und vielleicht noch ein Klacks Sahne hinzugefügt. Ein Schuss Weißwein rundete die Sache ab.

Das Ergebnis: eine köstliche Vorsuppe oder kleiner Imbiss für zwischendurch am nächsten Tag.

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Nudeln machen glücklich …

Samstag, 7. Juni 2008 | Autor: plasmajobber

Nudelsalat… wie Schokolade. Sagen jedenfalls die Ernährungswissenschaftler. Mich machten sie heute glücklich, weil ich in ihnen, bei 30 Grad im Schatten, die einzige Alternative sah, dem Körper etwas Essbares zuzuführen. Mit einem leichten Dressing aus Weißweinessig und Rapsöl, vereinten sich regionale Tomaten, Frühlingszwiebeln, Spreewälder Meerrettich und Gewürzgurken, etwas Estragon und Schnittlauch, Knoblauch und eine Prise gemahlener Chili, sowie Meersalz und Zitronenpfeffer und ein paar Spritzer thailändische Fischsoße, zusammen mit Hartweizen-Spirellis und einer kleinen Geflügel-Fleischwurst, zu einem appetitlich, leichten Salat. Dazu passend, auf gut 8 Grad gekühlt, ein Glas halbtrockener Silvaner aus der Pfalz. Danach ein Mittagsschläfchen auf dem Sofa und schon empfinde ich das Wetter als halb so belastend …

Thema: Allgemein, Hauptgerichte, salate | Ein Kommentar

Rinderbraten

Montag, 2. Juni 2008 | Autor: Dauni

rinderbraten_01_dauni.jpgHeute ist mein Fleischtag. Deswegen präsentiere ich jetzt ein saftiges Stück Rinderschmorbraten.

goulasch_01_dauni.jpgDieser kann zu Gulasch verarbeitet werden

oder

zu Sauerbraten.

Dazu wird er in einer Mischung aus Wasser und Essig eingelegt. In die Flüssigkeit kommen Zwiebeln, Lorbeerblatt, Wacholder, Senfkörner, Pfefferkörner und Piment. Das ganze koche ich einmal kurz auf und gieße die Marinade heiss über das Fleisch, das nun 2-3 Tage in der Beize liegen bleiben muss. Dabei sollte es zwischendurch gewendet werden.

sauerbraten_01_dauni.jpgDas Schmoren ist genauso einfach wie bei den Rouladen. Leider gibt es noch kein Bild von dem fertigen Gericht, da auch dieses Fleisch von mir in Gläsern eingekocht wurde und erst in einigen Wochen auf den Tisch kommt. Dazu gibt es natürlich Knödel und Apfelmus.

Bei dem Gedanken daran läuft mir schon jetzt das Wasser im Munde zusammen.

Thema: Fleisch | Beitrag kommentieren

Rinderrouladen

Montag, 2. Juni 2008 | Autor: Dauni

rouladen_01_dauni.jpgHeute gibt es von mir mal kein Gemüse. Ich habe hier leckere Fleischrouladen im Angebot. Einmal im Jahr  koche sie in Gläsern ein, um sie mit auf unseren Segeltörn zu nehmen. Skandinavien ist teuer, und da versorgen wir uns lieber mit Hausgemachtem. Schont den Geldbeuteln und schmeckt besser.

Für die Zubereitung benötigt man natürlich Rouladen vom Rind, Zwiebeln, Speck, Pfeffer, Salz und Senf und Pimentkörner.  Im Grunde ist alles ganz einfach. Die Rouladen werden gesalzen, gepfeffert, mit Senf bestrichen und mit den gehackten Zwiebeln und dem gewürfelten Speck belegt. Wer mag, kann auch geschnittene Gewürzgurken mit in die Füllung nehmen. Dann rollt man die Rouladen vom dünnen zum dicken Ende auf und befestigt sie entweder mit Rouladenklammern oder, wie ich es mache, mit Rouladennadeln.

rouladen_02_dauni.jpgIn einen großen Topf gibt man nun Margarine, lässt diese heiss werden und brät die Rouladen von allen Seiten braun an. Dann fügt man  Pimentkörner und gehackte Zwiebeln dazu, die mit angebraten werden.   Dabei ist zu beachten, dass diese nicht ansetzen und verbrennen.  Deshalb wird von Zeit zur Zeit etwas Flüssigkeit, Wasser oder Brühe, in den Topf gegeben. Die Hitze etwas verringern, und das ganze schmort nun ca. 1,5-2  Std. vor sich hin.  Zwischendurch immer wieder Flüssigkeit hinzufügen

rouladen_03_dauni.jpgDie Soße entsteht so ganz nebenbei beim schmoren. Sie sollte schön braun sein und wird  mit einem Schuss Rotwein, Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Dazu passen Salzkartoffeln, Bohnen, Rotkohl oder Gurkensalat.

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Thema: Fleisch, Hauptgerichte | 5 Kommentare