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Soleier

Donnerstag, 21. Januar 2010 | Autor: Dauni

soleier_01_dauniIch habe keine Ahnung,   wo Soleier erfunden wurden. Manche behaupten, es sei in Berlin gewesen.

Und sicherlich sind sie auch nicht jedermanns Geschmack.  Bei mir hat es, aus unerfindlichen Gründen, fast ein halbes Leben gedauert, bis ich mich daran gewagt habe, mal eins zu probieren. Dann allerdings habe ich vor Entzücken die Augen geschlossen und musste mich schier bremsen, um mich an dieser einfachen Köstlichkeit nicht zu überfressen.  Denn Soleier, auch das sollte man wissen, können schwer im Magen liegen.  Dagegen hilft dann allerdings ein kleiner Schnaps. ;-)

Früher wurden in den Eckkneipen im Ruhrpott,  jedenfalls da, wo ich wohnte, neben leckeren Frikadellen und kalten Koteletts auch Soleier angeboten.  Die genehmigte sich Vattern  als kleinen Snack zwischen zwei Bierchen.

Soleier zuzubereiten ist im Grunde ganz einfach. Eier hart abkochen, Schale leicht antitschen,  in eine starksalzige Kochsalzlösung legen und einige Tage ziehen lassen.

Zum essen werden die Eier abgepellt, halbiert,  der  Dotter vorsichtig entnommen, dann in das “Eierloch” Essig, Öl und Pfeffer gefüllt.  Der Eidotter wird dann wieder ins Ei gegeben und mit einem Klacks Senf garniert. Und dann nur noch den Mund öffnen- und ……mmmmhhhh.

Es gibt einige Zeitgenossen, die zu den genannten Zutaten auch noch Maggi geben, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Genauso wie die Zugabe von Zwiebeln, Piment und weiteren Gewürzen in den Kochsud.

Für die bevorstehende Karnevalszeit sind Soleier zum Katerfrühstück sicherlich gut geeignet.

Dann lasst sie euch gut schmecken. Und nicht vergessen:  auf dieser Seite kann nicht nur dieses Foto kostenlos heruntergeladen werden.

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Eier ohne Ende

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | Autor: Dieter Petereit

Dank gebührt unserer neuen Autorin Donacologne, hat sie doch einige schicke Fotos von Eiern und deren Verwendungsmöglichkeiten hochgeladen. Ob gekocht oder als Spiegelei, bedienen Sie sich dieser Bilder:

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Knifte mit Schinkenwurst

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | Autor: Dieter Petereit

“Endlich ma wat Anständiges inner Zeitung!”, freute sich mein Großvater, wenn er zur Frühstückspause auffe Baustelle eine Knifte mit Schinkenwurst auspacken konnte. Und mir ist es auch lieber, solches vorzufinden, als ein dröges Bütterken mit irgendwelchem Käse drauf.

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Falls jemand die Begriffe Knifte oder Bütterken nicht kennt, gemeint ist das Smörebröd, die belegten Brotscheiben, eben das Butterbrot schlechthin.

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Geflügelsalat

Mittwoch, 1. Juli 2009 | Autor: Sister

Kennen Sie diesen Blick? Den Blick, den Leute Ihnen zuwerfen, weil Sie etwas total abwegiges gesagt haben? Ich habe diesen Blick “Geflügelsalat-Blick” getauft, denn Menschen werfen mir diesen Blick nämlich bevorzugt zu, wenn ich sage “Ich glaube, ich mache heute Geflügelsalat.” Im allgemeinen schlägt mir völliges Unverständnis entgegen, wenn ich ankündige, etwas zuzubereiten, das es preiswert in ausreichenden Mengen zu kaufen gibt.

gefluegelsalat_sister_01.jpgDarin steckt natürlich das Wort preiswert. Preiswert, so mußten wir leider allzu häufig feststellen, bedeutet auch gerne “von minderer Qualität”. Wieviele gute, preiswerte Geflügelsalate können Sie aufzählen, in denen statt Formfleisch echtes Fleisch ist? Mit fällt keiner ein. Und der Gute mit echtem Fleisch, den ich kenne, ist in gleicher Menge teurer als der selbst zubereitete.

Darum hier mein Tipp: Versuchen Sie es einmal. Beeindrucken Sie Ihre Gäste mit dieser Köstlichkeit auf dem kalten Büfett. Oder lassen Sie sich ganz dekandent mit der Schüssel zwischen den Beinen den Geflügelsalat vor dem Fernseher auf der Couch schmecken.

gefluegelsalat_sister_02.jpgHühnerbeine in einer kräftigen Brühe garen. Erkalten lassen. Zwischenzeitlich ein oder mehrere Eier kochen, eine Zwiebel pellen und würfeln. Mit Mayonnaise, einigen Esslöffeln Brühe und einer Dose abgetropften Champignons verrühren. Seien Sie sparsam mit dem Dressing, wird der Salat zu fest, können Sie bequem jederzeit welches nachmachen. Eier schälen, würfeln und unterheben.  Hühnerfleisch von den Knochen lösen (wenn es gut durch ist, fällt es von alleine ab und macht kaum Arbeit) und je nach Laune kleinschneiden oder -rupfen. Alles gut durchmischen, wenn der Salat zu fest ist, einfach noch etwas Brühe dazugeben. Abschmecken. Zum Schluss eine abgetropfe Dose Mandarinensegmente dazugeben und vorsichtig unterheben. Etwas durchziehen lassen. Guten Appetit.

Varianten: Schüßchen Weinbrand. Statt Mandarine Mischgemüse.  Ananas. Teelöffel Tomatenmark. Probieren Sie sich aus.

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Kaiserschmarrn

Donnerstag, 29. Januar 2009 | Autor: lebenslang

ist eines der leckersten Gerichte meiner Kindheit!

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Eine österreichische Spezialität, die auch in Bayern und wahrscheinlich auch anderswo beliebt ist.

Ein Teig aus Mehl,  Eiern und Milch wird hergestellt, ähnlich wie Pfannkuchen, aber mit Eischnee aufgelockert, und in der Pfanne ausgebacken und in Stücke geteilt.  Serviert wird dann mit Apfelmus oder sonstiger fruchtiger Beilage.

Für Kinder einfach eine absolute Leckerei, wobei Erwachsene auch oft nicht widerstehen können.

Dieses Bild hier soll eine Anregung sein den Kaiserschmarrn oder Kaiserschmarren in die Rezeptesammlung aufzunehmen. Außerdem gibts das Foto kostenlos für alle möglichen Verwendungen herunter zu laden.

Thema: Allgemein, Hauptgerichte, Kuchen und Kram, Snacks_hg, Süssigkeiten | 2 Kommentare

Pistazien

Donnerstag, 22. Januar 2009 | Autor: Dauni

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Zu einer der köstlichsten Knabbereien gehören für mich Pistazien. Allerdings wird bei mir, und vielleicht auch bei vielen anderen, nach dem Verzehr des ersten Kerns eine regelrechte Fressucht ausgelöst. Es kann mir garnicht schnell genug gehen, die Schale zu knacken, um an den begehrten Inhalt zu gelangen. Wobei ich zwischendurch die Taktik ändere. Zunächst wird jede einzelne geöffnet und der Pistazienkern sofort gegessen. Wenn die erste Gier gestillt ist, arbeite ich auf Vorrat, indem ich eine größere Anzahl sammle, und diese langsam nach und nach, manchmal auch mehrere auf einmal, genüßlich verzehre. Solange, bis die Tüte leer ist.

Und wie immer gelobe ich dann, mir beim nächsten Mal größere Zurückhaltung aufzuerlegen. Aber wie immer wird wahrscheinlich wieder nichts daraus werden, denn: der Geist ist willig, jedoch das Fleisch ist schwach.

Sind aber auch zu lecker, die Dinger.

Und was Wikipedia dazu?

Pistazien kommen meist geröstet und gesalzen sowie geschält oder ungeschält als Knabberei in den Handel. Der Geschmack ist süßlich, mandelartig, gleichzeitig kräftig würzig. In den Anbauländern kann man sie in der Saison auch frisch und ungeröstet kaufen. Dann schmecken sie zarter und knackig.

Weitere Verwendung finden sie in der Süßwarenproduktion (Mozartkugeln, Pralinen), für Speiseeis und in der Wursterzeugung (z. B. Mortadella).

Sag ich doch, lecker die Dinger. Auch noch, wenn sie sich irgendwo verstecken ;-)

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Blätterteigschnecken

Dienstag, 2. Dezember 2008 | Autor: lebenslang

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Im Gegensatz zu spanischen Wegschnecken lassen sich diese Schnecken nicht mit Schneckenkorn vernichten. Auch helfen sie nicht als Warzenheilmittel.

Diese Blätterteigschnecken schmecken einfach nur lecker. Ich mach sie meistens, wenn Besuch ansteht, wenn mal schnell was zwischendurch geknabbert werden darf, zum Fernsehschauen (komisches Wort?), bei Parties, wenn ich was mitbringen soll, und überhaupt. Egal, welche Füllung man verwendet, sie schmecken einfach immer gut. Mal gibts Schinkenkäsefüllung, dann Paprikasalamifüllung oder Champignonfrischkäse, usw. Was grade im Kühlschrank weg muss oder worauf man Lust hat. Ganz einfach fertig ausgerollten Blätterteig kaufen, füllen nach eigenem Gusto, aufrollen, in 3 cm dicke Scheiben schneiden und bei 200°C Ober- und Unterhitze ca 20 Minuten backen. Ach ja, ganz vergessen,  man sollte diese pikanten Blätterteigteilchen vor dem Backen noch mit etwas verquirltem Ei bestreichen, damit sie schön goldgelb werden.

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Und das Beste an allem diese beiden Fotos hier gibts völlig gratis als kostenlose Lebensmittelfotos zur freien Verwendung.

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