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Soleier

Donnerstag, 21. Januar 2010 | Autor: Dauni

soleier_01_dauniIch habe keine Ahnung,   wo Soleier erfunden wurden. Manche behaupten, es sei in Berlin gewesen.

Und sicherlich sind sie auch nicht jedermanns Geschmack.  Bei mir hat es, aus unerfindlichen Gründen, fast ein halbes Leben gedauert, bis ich mich daran gewagt habe, mal eins zu probieren. Dann allerdings habe ich vor Entzücken die Augen geschlossen und musste mich schier bremsen, um mich an dieser einfachen Köstlichkeit nicht zu überfressen.  Denn Soleier, auch das sollte man wissen, können schwer im Magen liegen.  Dagegen hilft dann allerdings ein kleiner Schnaps. ;-)

Früher wurden in den Eckkneipen im Ruhrpott,  jedenfalls da, wo ich wohnte, neben leckeren Frikadellen und kalten Koteletts auch Soleier angeboten.  Die genehmigte sich Vattern  als kleinen Snack zwischen zwei Bierchen.

Soleier zuzubereiten ist im Grunde ganz einfach. Eier hart abkochen, Schale leicht antitschen,  in eine starksalzige Kochsalzlösung legen und einige Tage ziehen lassen.

Zum essen werden die Eier abgepellt, halbiert,  der  Dotter vorsichtig entnommen, dann in das “Eierloch” Essig, Öl und Pfeffer gefüllt.  Der Eidotter wird dann wieder ins Ei gegeben und mit einem Klacks Senf garniert. Und dann nur noch den Mund öffnen- und ……mmmmhhhh.

Es gibt einige Zeitgenossen, die zu den genannten Zutaten auch noch Maggi geben, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Genauso wie die Zugabe von Zwiebeln, Piment und weiteren Gewürzen in den Kochsud.

Für die bevorstehende Karnevalszeit sind Soleier zum Katerfrühstück sicherlich gut geeignet.

Dann lasst sie euch gut schmecken. Und nicht vergessen:  auf dieser Seite kann nicht nur dieses Foto kostenlos heruntergeladen werden.

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Spiegeleier

Mittwoch, 9. April 2008 | Autor: Dauni

spiegeleier.jpgNun war ich solange nicht hier, und da es schon sehr spät, habe ich, damit es schnell geht, einfach mal zwei Eier in die Pfanne gehauen. Damit es allerdings so richtig lecker wird, wurden vorher Zwiebelringe goldig angebraten und auf die beiden Scheiben Brot kam jeweils eine Scheibe köstlichen Schinkens.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das Spiegelei seinen Namen von dem glänzenden Dotter hat. Andere behaupten, das Spiegelei würde zweiseitig gebraten, und das einseitig gebratene hieße Setzei. Mir ist das völlig wurscht. Hauptsache, es schmeckt.

Wie immer steht auch dieses Foto jedem, der es sich herunterladen möchte, kostenfrei zur Verfügung. Langt zu, solange der Vorrat reicht. ;-)

Thema: Hauptgerichte | 4 Kommentare