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Freie Downloads ohne Abmahnrisiko…

24. August 2012
von lebenslang
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Apfelleder

Vielleicht kennt das hier jemand, ich habe es nicht gekannt.
Das heißt, gekannt- ja, aber nicht unter dem Namen,
sondern eigentlich unter Geleefrüchte oder sowas ähnliches.
Na,  jedenfalls fiel mir eine alte Bastelzeitschrift in die Hände und
dort fand ich dieses nicht grade kalorienarme Apfelrezept,
ich gebs mal so ungefähr wieder:

  600 g Falläpfel klein schneiden,
mit 1/2 Tasse Wasser zu Apfelmus kochen
und dieses dann pürieren

300g Gelierzucker 2:1 unterrühren,
8 Minuten köcheln lassen

So siehts dann aus, wenns fertig ist:

Backpapier in eine Form geben, kann auch ein Backblech
oder eine Auflaufform sein

Apfelmasse darauf verteilen,
im Backofen bei 100°C 1-2 Std. trocknen lassen.
Den Ofen leicht geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann.
Über Nacht erkalten lassen.

Nach dem Trocknen wird dieses inzwischen fest gewordene Apfelmus
in Würfel/ Quadrate geschnitten  (räusper…) und
– ich sagte es ja bereits, nicht grade kalorienarm-
in Zucker gewälzt.

Ohne Zucker schmeckts aber genauso gut
(wenn nicht sogar besser), nur ist es viel klebriger.
Mit der Zuckerummantelung lässt es sich aber besser anfassen
und klebt nicht so an den anderen Stückchen.

Viel Spaß mit den kostenlosen Fotos von Apfelleder, Äpfeln und Apfelmus!

19. Juni 2012
von Michael Dobler
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Thunfischsteak mit Orangen-Zitronen-Sauce

Der Thunfisch bekommt heute eine fruchtige sizilianische Sauce verpasst. Zwei Orangen und eine Zitrone fühlen sich nach dem Gang mit der Fruchtpresse ziemlich leer – die Zitrone darüber hinaus noch ziemlich gerieben. Zunächst brät der Thunfisch bei niedriger Herdhitze durch. Anschließend wird er im auf 70 Grad vorgeheizten Backofen warm gehalten, wo er auf die Sauce wartet. Die lässt nicht lange auf sich warten. In der Thunfischpfanne wird der Zitrusfrüchtesaft erhitzt. Unter Schneebesengerühre kommen 2 EL Butter hinzu; mit Salz und Pfeffer abschmecken, die fein geriebene Zitronenschale hinzugeben. Ein paar Orangenscheiben machen sich gut als essbare Deko auf dem Teller, auf dem dann das Thunfischsteak Platz nimmt und mit der Sauce begossen wird.

Thunfischsteak mit Orangen-Zitronen-Sauce

Thunfischsteak in der Zitrusfrüchtezange

[Michael Dobler betreibt die kulinarische Website Mann-Essen-Trinken]

19. Juni 2012
von Dieter Petereit
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Lebensmittelfotos jetzt mit Pinterest-Integration

Pinterest ist offenbar der Oberknüller. Es handelt sich um ein bildfokussiertes soziales Netzwerk, das Wachstumsraten vorweisen kann, von denen andere nur träumen können. Durch den Bildfokus ist Pinterest natürlich auch als Distributionskanal für unsere Lebensmittelfotos interessant. Und das Teilen der Bilder auf Pinterest ist seit gerade eben so einfach wie das Klicken auf den eigens dafür vorgesehen Button “Pin It” eben sein kann.

pinit-lmf

Travis Hoglunds Plugin “Pinterest Lightbox” sorgt für diesen Komfort.  Es erweitert die bei uns eingesetzte NextGen-Gallery in der Lightbox-Ansicht um den genannten Button. Probiert es einfach mal aus!

14. Juni 2012
von Michael Dobler
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Pasta Al Tonno

Die Zutaten: 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 gelbe Paprika, 3 Tomaten, in Öl eingelegter Thunfisch aus der Dose, Sardellen (steckten hier auch in einer Konserve), Basilikum, das obligatorische Olivenöl, Salz, Pfeffer.

Messerarbeit. Kleinschneiden, alles, bis auf den Thunfisch. Zwiebeln, Knoblauch und Paprika andünsten, Sardellen- und Tomatenstücke dazu geben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, etwa 7 Minuten. Ganz zum Schluss kommt der abgetropfte und mit der Kabel zerrupfte Thunfisch hinein und wärmt sich ein wenig auf.

Die Rigate (für diese Pasta wurden Nudeln aus dem Hause Voiello ingesetzt) brauchen 14 Minuten bis sie al dente sind. Nudeln abtropfen, mit dem Sugo verheiraten, und zwei Minuten “schlafen legen” (si repiene), wie der nudelkundige Italiener sagt, damit Pasta und Sauce schön miteinander verschmelzen und das Ganze noch besser schmeckt. Was es auch tut!

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Pasta Thunfisch: Hilft immer gegen Sehnsucht nach dem warmen Süden

[Michael Dobler betreibt die kulinarische Website Mann-Essen-Trinken]

10. Juni 2012
von lebenslang
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Rosen

Ha! Nein!
Ich hab mich nicht im Blog geirrt!
Das soll kein Gartenblogartikel werden!
Wir sind hier schließlich bei den Lebensmitteln…
aber, wer das noch nicht wusste, Rosen sind nicht nur schön und duften (manchmal) gut – deshalb werden sie ja zur Parfümherstellung genutzt – man kann sie auch in der Küche verwenden.

Schon mal gehört: Rosenwasser?
Nimmt man z.B. um geriebene Mandeln und Puderzucker zu Marzipan zu verkneten.

Letzte Woche hab ich Rosenlikör zubereitet, auch eine feine Sache, sag ich euch!

Heute allerdings gehts um Rosengelee…

Biogelee, weil ungespritzt aus dem eigenen Garten und die dazugehörigen Gratisfotos natürlich!

Zuerst pflückt man insgesamt ca. 30 Duftrosen, 20 Stück davon sollten rot oder dunkelrosa sein, da diese an der Farbe des Gelees beteiligt sind. Bitte beachten, dass es keine gekauften Rosen sind, denn die sind meines Wissens alle gespritzt!
Die 20 Rosen werden entblättert, kurz kalt gewaschen, abgetropft und anschließend in einen Topf mit 1,5 Litern kochendem Wasser gegeben. Einrühren und zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Topf von der Herdplatte nehmen!

In der Zwischenzeit kann man die restlichen 10 bunten Rosen entblättern, vorsichtig kalt waschen und abtropfen. Gründlich arbeiten, damit keine Tierchen mehr drin sind, denn die Rosenblätter bleiben im Gelee.

Die im heißen Wasser gezogenen Blütenblätter werden nun abgeseiht und ausgedrückt.

Nicht wundern, die roten und rosa Blüten haben fast ihre ganze Farbe verloren. Nur die gelben waren noch gefärbt.
Schade, dass ich vergessen habe davon ein kostenloses Foto zu machen, sah interessant aus, wie nasses, dünnes Papier in zarten Rosatönen.
Jetzt noch das heiße Rosenwasser durch ein Teesäckchen (aus Stoff oder Papier) filtern.

Das Wasser wird nun unter Zugabe vom Saft zweier Zitronen und den bunten Blütenblättern mit 1 kg Gelierzucker 2:1 nach Packungsanleitung zu Gelee gekocht.

Fertig!

Danach in saubere Gläser füllen, zuschrauben und auf den Kopf stellen.


Die Gläser alle 10 – 15 Minuten wenden, damit die Blütenblätter nicht nach oben steigen, sondern sich im Gelee verteilen.

 

 

Zum Abschluss noch ein paar, wie immer, kostenlose Fotos des fertigen Rosengelees, weswegen man ja auch hierher kommt.
Übrigens war die Kostprobe am nächsten Morgen ein voller Erfolg!
Die Farbe ist der Hammer und der Geschmack umwerfend!
Intensiv nach Rosen ohne zu parfümig zu sein. Unbedingt ausprobieren!

4. Juni 2012
von Sister
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Polnischer Quark – Twaróg

quark_twarog_sister_01

Diese Geschichte ist zweigeteilt… und sie hat ein Happy End.

quark_twarog_sister_03Vor Jahren fand ich einmal ein Rezept für “Schlesischen Kaviar”. Dabei handelte es sich jedoch einfach nur um Quark, wie er von uns üblicherweise zu Pellkartoffeln oder auf Brot gegessen wird. Da ich den Hintergrund – warum man Quark “Kaviar” nennen sollte – nicht verstanden habe, geriet es in Vergessenheit.

Jahre später machte ich eine Urlaubstour durch Polen. In jeder kleinen Pension, in der Halt gemacht wurde, bekam ich zum Frühstück köstlichen, kühlen, frischen Quark, der dort Twaróg heißt. Dieser Quark ist nicht so glatt und cremig gerührt wie der, den wir hier zu kaufen bekommen, sondern trocken, krümelig und ganz locker.

Ich gebe zu, daß es einen Moment gedauert hat – aber irgendwann verstand ich die Bedeutung des “Schlesischen Kaviars”: Die Quarkkügelchen erinnern tatsächlich ein wenig an Fischrogen, der durch seine eigene Feuchte aneinanderhaftet.

Angemacht mit Pfeffer, Salz. Zucker und Zwiebeln ergibt er einen unglaublich leckeren Aufstrich zu Tomaten- und Gurkenscheiben oder einfach so.

quark_twarog_sister_02

 

 

18. Mai 2012
von Primus09
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Spargelzeit

Hier meine zwei Spargelgerichte aus diesem Jahr 2012

In der Spargelzeit wird fleißig gekauft und gekocht oder gedämpft. Nun, ich will nicht zu lange warten bis die Zeit vorbei ist und wenigstens auch den Spargel probieren. Ich habe ihn in zwei Varianten zubereitet und probiert. Ein mal hatte ich weißen Spargel, recht dick und eine Mal grünen Spargel. Beides wollte ich in verschiedenen Variationen machen und auch entsprechend fotografieren. Dies ist mir wohl weitgehend gelungen, lecker war er allemal.

weisser Spargel

Weißer Spargel im Parmesan-Semmelbrösel-Rock

Meine erste Variante ist der weiße Spargel, recht dick. Das Kochwasser mit Spargelschale erhitzt, dann den Spargel nach Wunsch bissfest oder etwas garer gekocht. Dämpfen kann man ihn natürlich auch, dauert länger. Dann habe ich den Spargel abgeschreckt, mit Mehl paniert und dann mit Ei, welches mit Salz und Pfeffer gewürzt ist getunkt und dann in die Parmesan-Semmelbrösel-Mischung ummantelt und in einer Pfanne mit Butter ausgebraten. Dazu habe ich Rosmarin-Bratkartoffel in einer Pfanne gemacht. Die flüssige Butter kommt als Soße noch dazu. Sehr lecker.

Die zweite Variante ist eine grüner Spargel, der wesentlich dünner ist, bissfest gekocht, mit Bacon umwickelt und auch in einer Pfanne gebraten, ein mal durchgeschnitten, damit ich dies schön auf dem Teller anrichten konnte. Dazu gab es Minischnitzel paniert, von sogenannten Minutenschnitzel und Kartoffel. Hier eine Butter-Semmelbrösel-Soße, die liebe ich zu so was.

8. Mai 2012
von lebenslang
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Fliedersirup

fliedersirup-fertig_lebenslang_hg
Da hier ja schon lange nix mehr passiert ist, werd ich mal ein Getränk präsentieren,  das nicht allgemein bekannt ist, Fliedersirup!
Ja guut, ich habs gestern das erste Mal ausprobiert und gekostet hab ich auch noch nicht. Aber es gibt einige Leutchen, die behaupten, er wäre mindestens genauso lecker, wie Holunderblütensirup.

Also hier mein Rezept:

6 Fliederblüten (natürlich Bio aus dem eigenen Garten) abgeschüttelt,
damit das Ganze ohne Getier zubereitet werden kann.  fliederdolden_lebenslang_hgWobei nur 2 kleine Käferchen drin waren .  Ach ja, und einen Rosenkäfer hab ich ganz schön erschreckt, er saß mittendrin und hat sich gleich tot gestellt, aber nur 3 Minuten, dann war er weg!

Anschließend alle Blüten abgezupfelt, hmmm….. d e r Duft!
So nebenbei hab ich auch ein paar Blütchen ausgesaugt, leeecker!
Vielleicht kennt das ja noch jemand aus Kindertagen?

fliederblueten_lebenslang_hg

Zuckersirup herstellen, ich hab auf 3/4 l Wasser gut 500 g Zucker verwendet und 20 g Zitronensäure.
Aufkochen und abkühlen lassen.

Sehr unspektakuläres Gratisfoto eines Kochtopfes mit Läuterzucker drin… tja…

Und jetzt Bio – Blüten und Bio- Zitronenscheiben (2-3 Zitronen) abwechselnd in ein Glas schichten, Zuckersirup drauf, 3-5 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen.
Dann einfach in Flaschen abfüllen und genießen!
Flaschen gibts übrigens hier!

fliedersirup-fertig_lebenslang_hgIch denke mal, dieser Sirup ist einigermaßen köstlich an heißen Sommertagen mit Eis drin… oder eisgekühlter Sekt und dann ein Spritzer davon,  hmmmmmm, bestimmt lecker!
Ich kann ja nun den Fliedersirup erst in 4 Tagen kosten, aber ich sag euch dann, wie´s geschmeckt hat.

Vorerst müssen die kostenlosen Fotos vom weißen Flieder und dem Kochvorgang eure Neugier befriedigen.

Bei einer anderen Bloggerin hab ich gesehen, dass lila  Flieder den Sirup wunderbar rosa färbt.  Also auch ein Genuss für´s Auge.  Schließlich isst das Auge mit,  schmatz.

 

8. März 2012
von Dieter Petereit
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300 Gramm feinstes Rumpsteak mit Folienkartoffel

Prime Time. So nennt Blockhouse diese Mahlzeit. Ein 300 Gramm schweres Stück Rumpsteak wird mit einer Folienkartoffel und Sauerrahm ausgestattet. Den Preis dafür fand ich mit knapp 26 Euro schon recht stolz, aber geschmeckt hats. Leider war die Beleuchtung nicht so fotofreundlich, aber das Wesentliche kommt optisch doch zum Zuge…

Rumpsteak Prime Time


3. März 2012
von Dauni
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Shiitake-Pilze

Vor einigen Tagen wurde ich in einem Asia Laden darüber aufgeklärt, dass Shiitake der japanische Name dieser Pilze ist. In China heißen sie Tongu Pilze. Wie auch immer. Ich verwende sie so oder so gerne in chinesischen Gerichten, genauer gesagt, wenn ich versuche, Gerichte nach chinesischer Art zu kochen.  Was ich auch nicht wusste ist, dass

Shiitake  die Geschmacksqualität umami besitzen. Die moderne Wissenschaft hat inzwischen Umami als fünfte über die Zunge wahrnehmbare Geschmacksqualität neben süß, salzig, bitter und sauer anerkannt. Umami entsteht durch die Anwesenheit von Glutamat und aktiviert spezielle Geschmacksrezeptoren auf der Zunge. Es ist mitbestimmend für den Geschmack von eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Hülsenfrüchten oder einigen Pilzen.

Bis vor einigen Jahren konnte man Shiitake-/Tongupilze nur in getrocknetem Zustand kaufen. Mittlerweile gibt es sie auch frisch, allerdings zu gepfefferten Preisen. Ich habe ohnehin immer die getrockneten vorrätig, die ihren tollen Geschmack entfalten, wenn man sie in heißem Wasser entweder einige Zeit einweicht oder in  einer Soja-Wassermischung langsam köcheln lässt, bis sie sich entfaltet haben.  Dann werden sie genauso verarbeitet  wie die frischen. Das Einweichwasser kann ebenfalls verwendet werden, muss allerdings vorher am besten durch ein Teesieb gegossen werden.

So, und nun sind der Worte genug geschrieben. Hier folgen nun die Bilder, die wie immer kostenlos heruntergeladen werden können. ;-)

shitakepilze_01_daunishitakepilze_02_dauni

 

 

 

 

 

Ich glaube, ich muss nicht noch erklären, bei welchen es sich um die frischen handelt, oder?

3. März 2012
von Dauni
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Schweinemett

Ich will heute nicht viele Worte verlieren, sondern einfach nur ein Bild präsentieren. Bei dem Anblick des leckeren Schweinemetts läuft mir nämlich gleich wieder das Wasser im Munde zusammen. Dazu jetzt noch ein leckeres Brötchen und ein schönes, kühles Bier. Was will man noch mehr?

Vorausgesetzt, man darf das auch essen.

 

mettschwein_01_dauni

Ich mach mich dann mal wieder an mein Vollkornbrot mit Sonnenblumencremaufstrich. *seufz*

6. Februar 2012
von Dauni
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Rosenkohl ist lecker

rosenkohl_01_dauni

Viele werden jetzt vielleicht aufschreien und das Gegenteil behaupten. Rosenkohl schmecke streng und bitter. Ausserdem sei es mühselig, ihn zu putzen. Und überhaupt: aus den kleinen Blättern Kohlrouladen herzustellen dauere eine Ewigkeit. Ok, das Letztere ist ein Witz.

Ich glaube, die Aversion gegen Rosenkohl ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass er vor allem oft zu weich gekocht  auf den Teller kommt. Da kann  der Braten noch so gut schmecken, die Rosenkohlmatsche verdirbt dann doch die Freude an dem Gericht.

Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse und soll sehr gesund sein. Richtig zubereitet, d.h. mit einer kurzen Kochzeit in wenig Salzwasser, damit er noch Biss hat, wird er dann unter kalten Wasser kurz abgeschreckt. Das erhält die schöne grüne Farbe. Schließlich ist das Auge ja auch mit. Um ihn als Beilage zu Fleisch zu verwenden, wird er anschließend kurz in Butter geschwenkt, mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.

Man kann ihn auch mit einer weißen Soße (sowas wie holländische Soße) binden und Hackklößchen braten, die dann dazu gegeben werden und mit gekochten Kartoffeln präsentieren. Oder man bereitet Bratkartoffeln zu, rührt eine leichte Soße aus Tomatenmark und Rosenkohlwasser an, gibt diese über den Rosenkohl (doch, das schmeckt wirklich) und serviert das Gericht mit einem Stück Schinken- oder Geflügelsülze. Die Kombination aus warmen Bratkartoffeln, Rosenkohl und der kalten Sülze ist ausgesprochen schmackhaft.

Zu guter Letzt habe ich noch eine Rosenkohl-Variante anzubieten: Rosenkohlauflauf. Der ist ganz einfach zuzubereiten.

Für 4 Personen:  800 gr. Kohl ,  3 Eier, 200 gr. Schinken, roh oder gekocht. 1/8 l Gemüsebrühe Instant wer mag, sonst das Rosenkohlkochwasser, 100- 200 gr. Käse  , 1/8 Milch. Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie.

Kohl blanchieren, kalt abschrecken. In eine ausgefettete Auflaufform geben. Schinkenstreifen darüber legen. Gemüsebrühe angießen. Eier mit Milch verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, geriebenen Käse und Petersilie unterrühren.

Achtung: Mit Salz sparsam sein, da der Käse meist auch salzig ist und das Gericht bei der Verwendung von zuviel Salz leicht, um es mal vorsichtig auszudrücken, zu kräftig wird.

Die Käse-Eier Mischung über den Kohl gießen und zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei ca. 220 Grad 15 Minuten garen. Nach Ablauf der Zeit den Deckel abnehmen und den Auflauf noch bräunen lassen. Dafür gebe ich keine Zeit vor, sondern mache das nach Augenschein. Will sagen: einfach in den Backofen schauen, wie weit das Werk gediehen ist und rausnehmen, wenn es eine schöne Farbe hat.

Fertig.

rosenkohl_02_dauni

Dazu passt Kartoffelpüree.  Nach meiner Erfahrung ist der Auflauf allerdings so mächtig, dass darauf verzichtet werden kann.

Nachsatz: Natürlich kann auch tiefgefrorener Kohl verwendet werden. Dann muss die Garzeit etwas verringert werden, sonst gibt es Matschkohl (siehe oben) ;-)

2. Februar 2012
von Dieter Petereit
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Ein perfekter Salat

Zumindest optisch spricht dieser Salat direkt an Bewusstsein und Unterbewusstsein vorbei meine Speicheldrüsen an. Ich kann sie förmlich schmecken, diese nussig frische Komposition. Leider hatte nicht ich das Vergnügen, nach dem Foto das Motiv verputzen zu dürfen. Das war René Schwietzke vorbehalten, der euch das Bild hier unter der Lizenz CC-BY zur kostenlosen Nutzung überlässt.

salat-tomate-nuesse-rene-schwietzke

Wenn Ihr das Bild verwendet, auch Veränderungen sind erlaubt, dann achtet darauf, bei Offlinenutzung den Fotografen namentlich zu nennen. Bei der Onlinenutzung gebt Ihr an: Foto René Schwietzke (mit Link zu seinem Google+ Profil). Das ist zwar nicht ganz so bequem wie die komplett bedingungslose Nutzung unserer gemeinfreien Fotos, aber doch immer noch sehr akzeptabel, oder?


24. Januar 2012
von Dieter Petereit
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King Sundae aka Softeis mit Vanillegeschmack vom anderen Amerikaner

Ich fand den Widerschein der Restaurantbeleuchtung auf der Eisoberfläche interessant genug, um diesen eigentlich unspektakulären Eisbecher nach amerikanischer Machart fotografisch einfangen zu müssen. Ihr wisst natürlich alle, dass Eisbecher wie der hier gezeigte, nicht nur massive Kalorienbomben, sondern auch ansonsten nicht unter gesunder Ernährung zu subsumieren sind. Aber, sei´s drum. Ihr sollt ihn ja nicht essen, nur anschauen. Und davon ist noch keiner dick geworden. Denn, wie schon mein Großvater, Gott hab ihn selig, zu sagen pflegte: “Der Wind bläst keine dicken Ärsche…”

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