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Wirsing

Sonntag, 9. März 2008 | Autor: Dauni

wirsing_02_dauni.jpgIm allgemeinen heißt es von Kohlgerichten und vielen Eintöpfen, dass sie mehrmals aufgewärmt am besten schmecken. Der hier abgebildete, freigestellte Wirsing ist so oft bearbeitet worden, dass er mittlerweile als Delikatesse gelten kann. Ich hoffe mal, Fachleute sehen das auch so.

Und nun zum Gemüse und seiner Zubereitung. Wirsing ist, im Gegensatz zu Weißkohl und anderen Kohlarten, etwas milder im Geschmack. Auch seine Garzeit ist wesentlich kürzer, und ich finde, er riecht auch nicht ganz so streng beim Kochen. Man verwendet ihn als Eintopf, gefüllt als Kohlroulade oder auch Gemüsebeilage zu Fisch oder Fleisch.

Für mich war er vor allen als Fischbeilage eine Neuigkeit. Zunächst hatte ich die Nase gerümpft. Kohl und Fisch, wie soll das denn schmecken. Aber ich kann nur sagen: lecker.

fisch_auf-wirsing_01_dauni.jpgDas Rezept ist ganz einfach. Man benötigt für 2 Personen etwa 400 gr. Wirsing, 150 gr. Champignons, 1 Zwiebel, 400 gr. Fischfilet oder Fischkoteletts, Butter, Zitrone, Curry, Salz und Pfeffer.

Den Kohl wasche, Strünke entfernen, und in breite Streifen, Champignons in Scheiben, Zwiebel in Würfel schneiden. Champis mit Zitrone beträufeln. 1 El. Butter erhitzen, Zwiebel glasig dünsten, Champignons dazugeben und ca. 5 min anbraten. Wirsing hinzufügen, ebenfalls anbraten, zugedeckt ca. 15 min schmurgeln lassen. Wenn fertig, mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.

Kurz bevor der Kohl fertig ist, den Fisch (dreimal S) mit Pfeffer würzen, in einer Pfanne von jeder Seite 3 min. braten und dann auf dem fertigen Kohl servieren.

wirsing_mit_bratwurst_01_dauni.jpgEin weiteres Rezept ist ebenso kurz und schmerzlos. Wirsing wieder in Streifen schneiden, Zwiebel und 100 gr. Speck anbraten, Kohl dazugeben und goldgelb andünsten, dann etwas Flüssigkeit aufgießen (Gemüsebrühe) und das ganze 15-20 min. schmoren lassen. Falls die Flüssigkeit verdunsten sollte, nachgießen. Wenn Kohl al dente, einen kräftigen Klacks Frischkäse in die Soße geben, mit Salz, Pfeffer und etwas gemahlenen Kümmel abschmecken, fertig.

Und dazu passt eine schöne, braun gebratene Bratwurst. Und Kartoffeln.
Allen einen guten Appetit. Die Bilder sind gemeinfrei und dürfen, wie immer, kostenlos heruntergeladen werden.

Thema: Fisch, Gemüse, Hauptgerichte | 3 Kommentare

Frühstücksbrote

Mittwoch, 5. März 2008 | Autor: Dauni

kressebrot_01_dauni.jpg

Jeder mag anders frühstücken. Manche Leute essen morgens nur Marmeladen- oder Honigbrote,

andere schwören auf deftige Wurststullen. Ich dagegen bevorzuge morgens Quarkbrot mit Kresse. Sieht doch ganz appetitlich aus, oder?

tomatenbrot_01_dauni.jpgEine weitere Variante dieses Brotes ist diejenige, die hier zu sehen ist. Auf das Kresse-Quark oder auch Kresse-Frischkäsegemisch wird eine Scheibe gekochten Schinken gelegt, und darauf dann Tomatenscheiben.

Ich kann beides nur empfehlen, und natürlich schmeckt das ganze auch auf leckeren Brötchen oder Toastbrot.

Thema: Hauptgerichte | 3 Kommentare

Kresse

Mittwoch, 27. Februar 2008 | Autor: Dauni

kresse_02_dauni.jpgEs gibt verschiedene Arten von Kresse. Brunnenkresse, Kapuzinerkresse und die, die ich bevorzuge. Die gemeine Gartenkresse. Ich esse sie hauptsächlich morgens auf einem Quark- oder Frischkäsebrot. Sie hat einen etwas scharfen Geschmack, den ich aber gerne mag. Ganz besonders lecker wird das Brot, wenn man auf das Quark-Kressegemisch gekochten Schinken und darauf Tomatenscheiben packt.

Dazu eine Tasse Friesentee, und zwar so, wie ihn die echten Friesen trinken. Mit Sahne und Kluntjes.

Na, auf den Geschmack gekommen?

Thema: Zutaten | Ein Kommentar

Käsekuchen mal anders

Donnerstag, 21. Februar 2008 | Autor: Dauni

frischkaesetorte_01_dauni.jpgDas ist der einzige Kuchen, den ich backen kann. An was anderem habe ich mich noch nicht versucht.

Eigentlich ist dieser Käsekuchen gar kein richtiger, so wie er in vielen alten Rezeptbüchern zu finden ist. Die Hauptzutat hier ist nämlich Frischkäse statt Quark. Und der Boden wird nicht aus Teig gemacht, sondern aus mit Butter und Zucker vermischten Zwiebackbröseln. Wie auch immer. Dieser Kuchen sieht harmlos aus, ist aber eine absolute Kalorienbombe. Er hat allerdings eine merkwürdige Angewohnheit. Während des Backens geht er sehr hoch auf, fällt dann aber nach der Herausnahme aus dem Backofen in sich zusammen und sieht ziemlich zerdötscht aus. Ist aber normal, habe ich mir sagen lassen. Auf den Geschmack hat das keinen Einfluß.

Und auch hier zu empfehle ich wieder ein schönes Tässchen Kaffee. Jeder so, wie er es mag.

Update 08.08.2008:

Schiebe mal eben das Rezept für den Käsekuchen nach:

Wir brauchen:
für den Boden:

10 Scheiben Zwieback, 2 Esslöffel,40 gr. Butter

für den Teig:

600 gr. Doppelrahmfrischkäse, 200 gr. saure Sahne, 5 Eier, 150 gr. Zucker,  2 Esslöffel Zitronensaft, 50 gr. Speisestärke (Mondamin/Kartoffelmehl), 1 Teelöffel Backpulver,

Und so wird es gemacht:

Die Zwieback zunächst in Stücke brechen und  in eine Gefriertüte geben. Dann mit einem Nudelholz solange darüber rollen, bis die Zwieback völlig zerbröselt sind. Sollten jetzt aussehen wie Paniermehl. Mit dem Zucker und der Butter verkneten und die so entstandene Masse in eine Springform (26 cm Durchmesser) geben, auf dem Boden verteilen und festdrücken.

Den Frischkäse mit der sauren Sahne verrühren. Das Eigelb vom Eiweiss (wird noch benötigt) trennen,  mit dem Zucker, dem Zitronensaft, dem Backpulver und der Speisestärke und unter die Käsemasse geben. Das Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter die Käsemasse heben. Den Teig auf den Zwiebackboden füllen, glattstreichen und im Backofen, der auf 150-180 Grad vorgeheizt wurde, etwa 1,5  Stunden backen. Der Kuchen sollte goldbraun sein.

Kleiner Tipp: von Zeit zur Zeit mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, ist er ok. Alte Hausfrauenweisheit.

Nach dem Backen mit einem Messer zwischen Kuchen und Springformrand entlang fahren, um Kuchen zu lösen, und dann auskühlen lassen.

Thema: Backwaren, Kuchen und Kram | 13 Kommentare