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(Steinpilz-) Risotto

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risotto_1stadium_sister.jpgRisotto ist ein Klassiker der italienischen Küche, auch wenn es Verwandte in vielen Küchen der Welt gibt, so z.B. der Pilaw oder auch Paella. Vor dem Reisgericht, welches mit vielen Aromen hergestellt werden kann, haben viele Respekt, doch ist es gar nicht schwer herzustellen. Und teuer muß es auch nicht sein.

risotto_2stadium_sister.jpgFür zwei Personen ist eine Kaffeetasse Reis meist völlig ausreichend. Wenn man kein tolles Gästeessen kochen will, eignet sich auch Milchreis dazu, klassisch nimmt man jedoch Arborio-Reis. Man sollte drei- bis viermal soviel Flüssigkeit bereitstehen haben, wie man Reis genommen hat – also etwa drei bis vier Tassen. Das Aroma kann vieles sein: Tomaten, Huhn, Meeresfrüchte, Parmesan und Safran (Risotto Milanese) – hier im Bildbeispiel sind es getrocknete Steinpilze (selbst gesammelt). Bei Zutaten, die nicht lange gekocht werden dürfen, wie Meeresfrüchte, Parmesan, Gurken, etc. nimmt man eine Ersatzbrühe, leichte Gemüsebrühe ist das beste (und gibt die Zutaten erst zum Schluß hinzu). Doch nun zum Vorgang an sich!

risotto_3stadium_sister.jpgErst wird Zwiebel im bevorzugten Fett angeröstet, das kann Öl, Olivenöl, Butterschmalz oder ein anderes hocherhitzbares Fett sein, es sollte natürlich zum Aroma passen (Olivenöl und Steinpilze z.B. finde ich persönlich nicht so gelungen). Wenn die Zwiebeln hellgelb angeschwitzt sind, kommt der Reis hinzu und wird leicht mitgeröstet. Ist er glasig, kommt der erste Schuß Flüssigkeit dazu, etwa eine Tasse voll. Nicht zu viel auf einmal nehmen, aber alle anderen Legenden können getrost mißachtet werden: Es funktioniert auch mit nicht-kochender Flüssigkeit. Das Rühren kann auch für einen Gang zum Kühlschrank und anschließendem Bieröffnen kurz unterbrochen werden. Jedesmal wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, gibt man neue hinzu – solange, bis der Reis gar ist. Alle empfindlichen Aromen und/oder Käse kommen erst zum Schluß hinzu, getrocknete Steinpilze wandern schon mit der ersten Flüssigkeit zum Reis.

risotto_endstadium_sister.jpgDie Konsistenz sollte zum Schluß cremig sein, das Gericht aber einen gewissen Stand haben. Rührt man noch ein Stückchen kalte Butter in den fertigen Reis, gibt das noch einen zusätzlichen Genuß.

Guten Appetit!

Erklärung der Fotos:
1. Der angeschwitzte Reis blubbert in der Brühe.
2. Die Flüssigkeit wird weniger, bald muß neue hinzugegebenen werden.
3. Fertig! Nun noch ein Stückchen Butter unterrühren und dann…
4. …Genuss!

Steinpilzrisotto bleibt weiß statt braun, wenn die Steinpilze extra aufgeweicht werden.  Dann darf auch das Weichwasser nicht dazugegeben werden, was dem Aroma nicht guttut. Wem die Farbe nicht gefällt, nehme – allerdings mit Qualitätseinbußen oder hohem finanziellem Aufwand – frische Champignons, weiße, getrocknete Steinpilze vom Fachhändler oder nur Pilzbouillon.

3 Kommentare

  1. Klingt interessant. Allerdings ist Risotto generell nicht meins… 🙂

  2. Ich hab es einfach mal ausprobiert, weil ich auch gerne andere reispfannen esse, wie die oben erwähnte paella – und ich sterbe für pilaw. mein fazit war einfach: geht schnell, muß nicht teuer sein – passt 😉

  3. Risotto ist ein absolut feines Gericht, wobei ich es wahnsinnig gerne zu Saltimbocca reiche. Mit Morcheln statt Steinpilzen, einem kleinen Schuss Weißwein und viel Parmigiano-Reggiano!

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