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Karpfen zu Silvester

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Traditionell gibt es bei uns zu Silvester einen Karpfen. „Karpfen Blau“ kennen vielleicht einige Leute, bei uns wird der Karpfen allerdings gebacken. Und das geht so:

Der abgemurkste, ausgenommene Karpfen wird gesäubert und von Schuppen befreit. Die Schuppen werden getrocknet und in das Port-Money getan. Dann wird im neuen Jahr das Geld nicht alle.

An der Stelle, wo der Karpfen ausgenommen wurde, gibt es ein Loch (das vom Ausnehmen). Dieses Loch wird benutzt, um den Karpfen damit auf eine umgestülpte Tasse auf eine feuerfesten Form, Platte o.ä. zu setzen. Nun wird um den Karpfen herum reichlich Gemüse verteilt. Dabei ist es fast egal welches Gemüse man bevorzugt, am besten schmeckt ein bunter Mix aus kräftigen (Suppen-) Gemüsen. Es sollte reichlich sein, weil es gleich als Gemüsebeilge benutzt wird. Nun wird der Karpfen per Backpinsel mit geschmolzener Butter bestrichen. Einige Flöckchen Butter gibt man auch auf das Gemüse.

Jetzt wird der Karpfen in den Backofen geschoben, wo er schön langsam vor sich hin backen sollte. 180-200°C, mehr ist nicht nötig. Lieber etwas länger backen lassen. Eine Schale mit Wasser wird unter die Pfanne in den Backofen gestellt, so erhält man eine schöne hohe Luftfeuchte, der Fisch kann nicht austrocknen.

Zwischendurch den Karpfen immer wieder mit Butter bestreichen.

Nach 1,5 – 2 Stunden – je nach Größe des Karpfens – ist er fertig. Er kann gleich samt Pfanne auf den Tisch gestellt werden, das sieht dann auch noch sehr lecker aus.

Zum Karpfen gehören, wie zu fast jedem Fischgericht, Zitronen. Ob Zitronenscheiben oder Zitronenachteln ist egal.

Zu dem Gericht serviert man Kartoffeln. Am besten Petersilienkartoffeln oder in Butter geschwenkte Kartoffeln. Man sollte nur darauf achten, dass die Kartoffeln für Petersilienkartoffeln schön mehlig sind, für Schwenkkartoffeln jedoch fest kochend.

silvesterkarpfen.jpg Unser Karpfen war dieses letztes Jahr sehr groß, deswegen mussten wir ihn um ihn bis zum Tisch zu tranportieren hinlegen.

Ein Kommentar

  1. Ein wirklich sehr schöner Artikel da läuft einem ja das Wasser im Munde zusammen.Ich glaube das ich hiernach nochmal bes Silvester warten will!

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